So kompliziert muss das Versichern des Unternehmens nicht sein.

Drei typische Fehler beim Versichern von Unternehmen: Eine Mini-Checkliste

Wenn Unternehmen beim Abschluss von Versicherungen Fehler machen, dann hat das die gleichen Auswirkungen wie Fehler auf anderen Gebieten, etwa beim Marketing, der Produktplanung oder beim Personalmanagement: Das Unternehmen verliert Geld.

Versicherungen machen schließlich nur dann Sinn, wenn sie dem Unternehmen unterm Strich Geld sparen.

Mini-Checkliste:

  • Sie wissen nicht, was genau Ihre Versicherungen genau abdecken. Viel schlimmer: Sie können es nicht jederzeit problemlos herausfinden. Das ist übrigens der Normalfall. Wie viele Unternehmen beschäftigen schon einen Versicherungsrechtler?

    Einfache Lösung: Ein vertrauenswürdiger, fester Versicherungsmakler. Der erklärt Ihnen jederzeit, was Sie versichert haben und was nicht. Einmal, bevor Sie die Police abschließen, und danach jederzeit auf Zuruf. In gewisser Weise haben Sie damit also doch einen Versicherungsrechtler an Bord.

  • Ihre Versicherungen sind nicht mehr aktuell, weil sie vor Jahren abgeschlossen wurden, aber seither nicht mehr an die Veränderungen im Unternehmen angepasst wurden.

    Machen Sie die Probe aufs Exempel: Bilden Ihre Unternehmen das ab, was es in den letzten Jahren an Veränderungen im Personalbestand, an Aufträgen, neuer Ausrüstung und an Investitionen gab?

    Zum Glück gibt es auch dafür eine einfache Lösung: Ein fester Versicherungsmakler, der Ihr Unternehmen kennt, mit dem Sie vertrauensvoll zusammenarbeiten und der sich aus eigenem Antrieb darum kümmert, das die Versicherungsverträge jedes Jahr an Veränderungen des Betriebs angepasst werden.

  • Sie sind überversichert oder unterversichert und verlieren deshalb Geld. Wenn Sie überversichert sind, zahlen Sie laufend für Deckungen, die Sie nicht benötigen. Wenn Sie unterversichert sind, müssen Sie im Versicherungsfall den Schaden selbst auffangen. Für die Versicherungsgesellschaft ist übrigens beides kein Problem, die kommt immer auf ihre Rechnung.

    Auch hier ist wieder der Versicherungsmakler die Lösung. Weil er weiß, wie man die Risiken eines echten, lebendes Unternehmens erfasst und diese dann in Deckungen abbildet.

Beim Versichern können die meisten Unternehmen sparen. Aber nicht durch den scheinbar billigsten Vertragsabschluss.

Um es nochmal zu sagen: Versicherungen sind nur dann sinnvoll, wenn sie Ihrem Unternehmen Geld sparen, bezogen auf eine sinnvolle, realistische Einschätzung der individuellen Situation.

Der schnelle, einfache und scheinbar günstige Abschluss von Versicherungen beispielsweise über eine Vergleichsplattform leistet genau das jedoch nicht.

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihr Unternehmen teure Fehler beim Versichern vermeiden kann, dann rufen Sie mich einfach an: 030 863 926 990 oder 0176 10318791. info@acant.de funktioniert natürlich auch, um Kontakt aufzunehmen.

Cyber-Versicherungen: Es rollt – aber nicht immer in die richtige Richtung

Seit etwa drei Jahren sind Cyber-Versicherungen unser Hauptthema als Versicherungsmakler. Am Anfang war das nicht unbedingt ein Selbstläufer. „Wieso versichern? Wir haben doch unsere IT-Leute. Und Virenschutz und eine Firewall.“ – so klang es oft. Das hat sich geändert.

Geschäftsleute hören schließlich auch Nachrichten. Es hat sich herumgesprochen, dass Datendiebstahl und Computer-Havarien beim Mittelständler um die Ecke genauso vorkommen wie bei Weltkonzernen. Dass trotz ausgefeilter IT-Sicherheit ein Restrisiko bleibt. Und dass eine erfolgreiche Cyber-Attacke nicht nur Unternehmensdaten und Reputation, sondern auch Bilanz und Rating beschädigen kann, wenn keine Versicherung das Unternehmensergebnis rettet.

Dazu kommt der steigende Regulierungsdruck: EU-Richtlinien und Bundesgesetze bringen neue Sicherheits- und Informationspflichten. Selbst eine Vorgabe wie die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 macht inzwischen Risikomanagement zur Pflicht. Natürlich geben Großunternehmen diesen Druck fleißig an Auftragnehmer und Zulieferer weiter. Denn jede neue Vorschrift führt ja auch zu neuen Haftungsrisiken.

Die Folge dieser Entwicklungen sehe ich täglich: Inzwischen verstehen meine Gesprächspartner, wozu die Cyber-Versicherungen gut sind, die acant vermittelt. Ich könnte glücklich und zufrieden sein. Statt dessen ich mache mir schon wieder Sorgen …

Etwas Hintergrund: Versicherungsbranche zwischen Angst und Hoffnung

Große Versicherungskonzerne wie die Allianz oder auch Hiscox investieren derzeit viel Geld, um das Produkt Cyber-Versicherungen im Markt zu positionieren. Die Versicherungsbranche weiß, dass hier noch viel Potenzial steckt. Die gute alte „Münchner Rückversicherungsgesellschaft“, heute unter dem schnittigeren Namen „Munich Re“ einer der weltweit führenden Rückversicherer und mit Töchtern wie Ergo auch am Erstversicherungsmarkt ein Riese, erwartet bis 2020 ein weltweites Marktvolumen von acht bis zehn Milliarden US-Dollar. Das ist eine Verdreifachung innerhalb von fünf Jahren. Auf Deutschland bezogen fäll die Wachstumsprognose noch viel steiler aus, weil hier gegenüber den USA noch großer Cyber-Nachholbedarf herrscht.

Gleichzeitig gibt es in den Versicherungsgesellschaften intern genug warnende Stimmen. Die Cyberrisiken sind nicht nur für die Versicherungskunden bedrohlich – sie sind auch für die Versicherungsbranche nicht ohne. Wenn erst einmal praktisch alle Unternehmen versichert sind, gleichzeitig aber auch jeder Kühlschrank, jedes Auto und jeder Container vernetzt ist, dann kann ein einziger Trojaner globale Schäden anrichten wie sonst nur Wirbelstürme oder Erdbeben.

Dazu kommt, dass Cyber-Policen ein neues Produkt sind. Die Versicherer haben für ihre Kalkulation keine Schadensstatistiken, die Jahrzehnte zurückreichen. Und noch schlimmer: Das Produkt Cyber-Police erfordert – außer bei Freelancern und kleineren Unternehmen – einiges an individueller Bestandsaufnahme, Anpassung und Beratung. Cyber-Versicherungen für Unternehmen lassen sich nicht unbedingt am Telefon oder per Internet verkaufen.

Die Reaktion der Versicherer besteht darin, die Cyber-Versicherungsprodukte so rasch wie möglich weiter zu entwickeln und auszudifferenzieren. Spezielle Branchenpolicen rücken immer mehr in den Horizont, beispielsweise Cyberversicherungen speziell für Online-Shops oder Rechtsanwälte. Und generell herrscht im Bereich des Kleingedruckten der Verträge viel Bewegung – wenn man nur darauf achtet.

Viele Kunden werden unzufrieden sein

Und damit sind wir bei dem, was mir Sorgen macht: Auch Unternehmenskunden achten zu wenig auf das Kleingedruckte, obwohl es darüber entscheidet, ob eine Versicherung eine gute Investition darstellt oder verlorenes Geld.

In den nächsten Jahren werden viele Unternehmen Cyber-Versicherungen abschließen – und ein guter Teil dieser neuen Versicherungskunden wird später sehr unzufrieden sein. Dabei ist die Versicherung selbst sehr sinnvoll, die Unternehmen brauchen diesen Schutz. Aber viele der Policen werden nicht zum Versicherungsbedarf passen. Es wird zu Unter- oder Überdeckungen kommen. Und oft werden Nebenleistungen wie die Vermittlung von IT-Notfallteams fehlen oder qualitative Mängel aufweisen.

Das ist teuer und ärgerlich für die Versicherten. Und es ist schlecht für uns als Makler, denn damit droht ein kompletter Produkttyp in Verruf zu geraten. Dabei könnte es auch ganz anders sein.

Cyber-Policen bündeln verschiedene Deckungen

Wer Cyber-Versicherungskunde wird, kauft einen neuen Typ Versicherung: Sie deckt nicht nur ein neues Feld von Risiken ab, sondern auch unterschiedliche Risikotypen.

Ein traditioneller Versicherungsvertrag bezieht sich entweder auf Eigenschäden oder auf Drittschäden/Schadenersatzansprüche oder auf Rechtsschutz. Die Cyber-Versicherung bündelt jedoch Deckungen für alle diese Risiken, eingegrenzt auf IT-/Daten-/Computerschäden.

Und sie packt noch etwas dazu, jedenfalls bei guten Produkten: Schnelle Dienstleistungen im Schadensfall. Das ist besonders wichtig, denn wenn plötzlich Ihre Unternehmens-IT ausfällt, dann muss schnell ein Forensiker her: Er klärt, wer oder was den Schaden wie verursacht hat, damit man diese Lücke schnell stopfen kann. Außerdem werden IT-Fachleute gebraucht, die verlorene Daten wiederherstellen und Systeme neu installieren. Juristische Fachleute müssen klären, welche Informations- und Handlungspflichten bestehen und wie man auf Ansprüche Dritter reagiert. Und, ganz wichtig: In vielen Fällen ist Krisen-PR gefragt, weil die Medien und soziale Netze überkochen, auch dafür braucht man Fachleute.

Das Bündel: Chance oder Belastung

Dieses Bündel an Deckungen und Diensten macht Cyber-Versicherungen sehr komplex. Im besten Fall sind damit alle Risiken abgedeckt, für den Schadensfall ist vorgesorgt. Aber: Jeder dieser Aspekte kann auch Probleme machen.

Die Versicherung kann zu wenig Schutz bieten. Viele Policen, die angeboten werden, bringen nicht alle genannten Elemente mit. Zum Beispiel bieten einige namhafte Versicherungsgesellschaften keine Dienstleister im Schadensfall, weil sie die entsprechenden Netzwerke und Erfahrung nicht haben. Das muss man aber wissen. Andere Versicherer verkaufen Policen, die zu einseitig auf Eigenschäden oder nur auf Drittschäden ausgerichtet sind.

Die Police kann zu viel versichern – und damit zu teuer sein. Nicht jedes Unternehmen braucht die Standarddeckungen in jedem Bereich. Wer keine Produktion hat, muss auch keinen Produktionsausfall versichern. Wenn Sie kaum persönliche Daten Dritter speichern, muss das datenschutzrechtliches Risiko nicht teuer abgedeckt werden.

Außerdem sind die entsprechenden Bausteine oft bereits in anderen betrieblichen Versicherungen enthalten. Wenn das Unternehmen schon umfassenden Rechtsschutz abgeschlossen hat, muss dieser Baustein nicht noch einmal in der Cyberversicherung enthalten sein, wo er dann ja auch ein zweites Mal kostet.

Entscheidend: der genaue Blick – und ein guter Makler

Nicht in jedem Fall ist die Cyber-Versicherung von der Stange schlecht. (Sonst würden wir nicht selbst ein Formular anbieten, mit dem Sie sich in wenigen Minuten zum Antrag auf Cyberversicherung klicken können.) Aber wenn das Unternehmen etwas größer oder das Geschäftsmodell in irgendeiner Weise unkonventionell ist, dann lohnt es sich, einen Versicherungsmakler anzurufen, damit

  • der Versicherungsschutz wirklich genau zu Ihrer Risikoexponierung passt
  • sowohl Überversicherung wie Unterversicherung ausgeschlossen werden (beides ist teuer)
  • Ihr Versicherer im Versicherungsfall auch wirklich schnelle Hilfe bietet

Um dieses Ergebnis sicherzustellen, muss der Makler Ihre Geschäftstätigkeit ebenso unter die Lupe nehmen wie die bestehenden Versicherungsverträge. Er wird das Risiko so ausschreiben, dass der Versicherer fehlende, aber benötigte Bausteine im Versicherungsvertrag ergänzt oder überflüssige Deckungen streicht. Und er wird darauf achten, dass die Policen aktuell und passend bleiben, denn weil Cyber-Versicherungen noch so neu sind, schrauben die Versicherer viel an den Details herum, so dass sich die Bedingungen immer wieder ändern. Auch darauf muss man achten.

Es gibt nicht sehr viele Versicherungsmakler, die sich mit dieser Materie wirklich gut auskennen: die wissen welcher Versicherer wo seine Stärken hat und wie man im Schadenfall dafür sorgt, dass die Schäden minimiert werden. Ich würde sagen: In Deutschland existieren davon eine Handvoll. Ich glaube, in aller Bescheidenheit: Einer davon sind wir.

Sie können also auch bei uns anrufen, ganz unverbindlich, um Fragen zu stellen und das Thema auszuloten. Bringen Sie ein wenig Zeit mit, damit wir Ihr Unternehmen kennenlernen können. Im Gegenzug werden wir uns Zeit für Sie nehmen. Denn falls wir Ihren Versicherungsvertrag vermitteln, dann sollen Sie damit zufrieden sein. Langfristig.

Die Hausbank fragt nach der Rechtsschutz­versicherung

Warum fragt die Bank nach so etwas?

„Sagen Sie, Herr Schwandt – haben wir eigentlich eine Rechtsschutzversicherung?“

Am Telefon ist eine langjährige Kundin von acant, Geschäftsführerin eines Unternehmens, das IT-Service-Management im Gesundheitsbereich anbietet. (Es wundert mich nicht, dass sie das nicht weiß, übrigens. Hat Sie als Chefin die Zeit, sich alle Versicherungspolicen durchzulesen? Wir sind dafür da, das auf dem Schirm zu haben.)

„Wer will denn das wissen?” frage ich zurück. „Und um welchen Rechtsschutz geht es? Arbeits-Rechtsschutz? Steuer-Rechtsschutz? Sozialrecht? Diskriminierung? Wirtschaftsstrafrecht?“

Natürlich hat das Unternehmen eine Rechtsschutzversicherung. Und zwar eine maßgeschneiderte. Darauf haben wir geachtet, bei dem Haftungsrisiko in der Branche. Aber ich möchte zu gern wissen, woher das plötzliche Interesse stammt.

„Die Bank hat bei uns angefragt. Warum, weiß ich auch nicht.“ lautet die Antwort.

Merkwürdig. Ist eine Rechtsschutzversicherung jetzt schon wichtig für das Bank-Rating – womöglich wegen Basel IV? Oder ist eine Rechtsschutzversicherung neuerdings Ausschlussgrund bei der Kreditvergabe?

„Was halten Sie davon: Ich setze Ihnen einen Dreizeiler auf, den schicken Sie an die Bank. Und dann sehen wir weiter?“

So machen wir es auch. Ein paar Tage später ruft die Geschäftsführerin wieder an.

„Ich weiß jetzt, was die wollten. Ich hab denen Ihre Antwort geschickt – und darauf haben die mich gefragt, ob ich den Termin schon bestätigt hätte. Welchen Termin, frage ich – und da kam raus, dass die einen Beratungstermin machen wollten. Um mir eine Rechtsschutzversicherung zu verkaufen. Unsere Hausbank. Ist das nicht unglaublich?“

Eigentlich nicht. Die Banken stehen unter großem Druck. Das Geld, das nicht mehr mit Krediten verdient wird, sollen die Bankmitarbeiter in den Filialen jetzt durch andere Abschlüsse reinholen – zum Beispiel mit Versicherungen. Andererseits: Hat jemand auch nur die geringste Ahnung von betrieblichen Rechtsschutzversicherungen, nur weil er in einer Potsdamer Bankfiliale Firmenkunden betreut?

Wie wird da das konkrete Unternehmensrisiko analysiert? Gar nicht, es gibt ein Produkt von der Stange. Und wer betreut die Kundin nach dem Abschluss? Es gibt eine Hotline. So ist das in Zeiten von Online-Direkt-Versicherungen- selbst bei einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 10 Mio. Euro. Ich merke, wie ich anfange, mich zu ärgern.

„Ich habe denen aber gleich gesagt, dass Sie sich in Zukunft bei allem, was mit Versicherungen zu tun hat, gleich an Sie wenden sollen, Herr Schwandt. Für solche Fisimatenten fehlt mir wirklich die Zeit.“

Und schon habe ich mich wieder abgeregt. Es ist schön, wenn man solche Kunden hat.

Wir von acant sind Versicherungsmakler: Großer Unterschied!

Wir von acant sind keine Versicherungsagenten. Bei uns steht nicht die reine Zahl an Abschlüssen im Zentrum. Natürlich zählt es auch für uns, möglichst viele Kunden und Verträge zu betreuen. Aber wir leben

  1. vom Vertrauen unserer Kunden
  2. von unserem Know-How

Den schnellen Abschluss gibt’s auch im Internet, oder eben bei der Bank, oder sogar im SupermarktWir liefern jedoch mehr als nur einen Versicherungsvertrag. Bei uns gibt es Beratung, Sachkenntnis und vor allem die Betreuung nach dem Abschluss dazu.

Wir raten beispielsweise auch mal von Versicherungen ab. Man kann uns jederzeit anrufen. Wir passen die Verträge jedes Jahr an. Und wir wissen, wie man eine konkrete Unternehmenssituation betriebswirtschaftlich optimal versichert. Ganz besonders dann, wenn es um IT-Risiken geht und um das persönliche Haftungsrisiko von Vorständen, Managern und Geschäftsführern. Das alles ist unsere Dienstleistung – und die hat der Bankmitarbeiter so nicht im Programm. Auch wenn er laut Werbeaussage immer „an Ihrer Seite“ sein wird und die Sportprominenz an seiner Filiale vorbeirennt.

Anders ausgedrückt: Wir kümmern uns, damit die sich nicht damit befassen müssen – und fertig.

Wir kümmern uns auch um Ihre Versicherungsangelegenheiten. Individuelle Betreuung und klare Antworten inbegriffen. Rufen Sie doch einfach mal an: 030 863 926 990.

Das beste Kundenportal ist ein engagierter Versicherungsmakler

Vor kurzem unterzog ComputerBild mehrere Online-Kundenportale großer Versicherungen einem Vergleichstest. Deutliche Unterschiede stellten die Tester bei den Kunden-Servicebereichen der HDI, SignalIduna, Ergo, Allianz, AXA, HUK24, LVM und Gothaer fest, sowohl beim Bedienkomfort wie bei der Sicherheit wie bei den angebotenen Funktionen.

Doch selbst wenn zwei der Kundenbereiche (die der LVM und der Allianz) für die Tester fast schon als vollwertiger Ersatz für den Leitz-Ordner am Schreibtisch zu Hause durchgingen: Überhaupt nicht am Start war bei dem Test die wirklich ideale Kundenschnittstelle zur Versicherungsgesellschaft. Denn die ist nach wie vor aus Fleisch und Blut und trägt die Berufsbezeichnung Versicherungsmakler.

Ein gutes Online-Kundenportal soll laut ComputerBild vier Dinge bieten: Überblick über alle Policen und Dokumente, Zugriff auf die gesamte Korrespondenz, die Möglichkeit, wichtige Daten einzugeben sowie Kontakt zum zuständigen Sachbearbeiter.

Das alles ist für den Versicherungsmakler ein Kinderspiel. Er hat den direkten Draht zu den Leuten bei Ihren Versicherungen, er kennt sämtliche Details Ihrer Versicherungsgeschichte und bei ihm können Sie eine Schadensmeldung nicht nur aufgeben, er hilft und berät Sie außerdem dabei, damit Sie den Schaden auch ersetzt bekommen.

Der Hauptvorteil: Der Versicherungsmakler ist durchweg auf Ihrer Seite, wird aber von der Versicherung bezahlt.

Es dürfte noch eine ganze Weile dauern, bis Sie etwas Gleichwertiges auf der Website einer Versicherungsgesellschaft finden. Bis dahin können Sie mich jederzeit anrufen. Denn auch das ist ein Vorteil: Ein Versicherungsmakler reagiert auf ganz normale Sprache. Langes Suchen nach der gewünschten Bedienfunktion entfällt.