Frank Schwandt: TÜV-zertifzierter Fachberater für Cyber-Risiken.

Versicherungsmakler – und TÜV-zertifizierter Fachberater für Cyber-Risiken

Qualifikation nachgewiesen: Fachberater für Cyber-Risiken mit TÜV-Zertifikat

Vor einiger Zeit bin ich von Berlin nach Essen gefahren, um meine Qualifikation als Fachberater prüfen zu lassen. Der TÜV Rheinland hat meine Kenntnisse in Sachen Cyber-Sicherheit und digitalen Risiko-Exponierung von Unternehmen eingehend geprüft.

Es ging um die Unterthemen:

  • Täterprofile moderner Cyberkrimineller
  • Gesetzeslage und Unternehmenshaftung bei Cyber-Kriminalität
  • Leistungen und Vorteile von Cyberversicherungen
  • Lösungsorientierte Beratung statt reiner Produktverkauf
  • Identifikation, Analyse und Bewertung von Cyberrisiken
  • Anwendung eines Softwaretools zur Versicherungs-Summenermittlung
  • IT-Sicherheitskonzepte nach VdS, BSI und ISO 27001
  • Grundlagen des IT-Risk-Management nach ISO 31000

Um ehrlich zu sein: ich bin stolz, dass ich meine Qualifikation auf diesen Fachgebieten unter Beweis stellen konnte. Dafür habe ich vom TÜV Rheinland die Zertifizierung als Fachberater erhalten, als Nachweis meiner Eignung für die gezielte Beratung von Unternehmen zum digitalen Risiko-Management.

Oder wie es der TÜV selbst formuliert: „Fachberater für Cyber-Risiken mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation weisen mit der Zertifizierung nach, dass sie für die fachliche Beratung gewerblicher Versicherungsnehmer umfassend vorbereitet und zur Identifikation und Kommunikation unternehmerischer Cyber- und IT-Risiken nach dem Grundsatz Lösungsorientierung statt Produktorientierung befähigt sind.“

Frank Schwandt ist TÜV-zertifizierter Fachberater für Cyber-Risiken (Urkunde)

Cyber-Versicherungen gibt’s inzwischen überall – qualifizierte Risiko-Beratung nicht

Es geht dabei nicht nur um Titel und Eitelkeiten. Ich freue mich über das TÜV-Zertifikat meiner Fachkenntnisse, weil es den besonderen Anspruch von acant bestätigt: Wir sind kompetente Fach-Versicherungsmakler zu Cyber-Risiken von Unternehmen jeder Größe und Branche.

Ransomware und/oder Datenschutzverstöße können jedes Unternehmen treffen, das ist inzwischen allgemein bekannt. Wann haben Sie das letzte Mal von Ransomware, Hackern und Datendiebstahl gehört – heute, gestern oder vorgestern?

Dass Cyber-Versicherungen Schutz bieten und zur Vorsorge genauso wichtig sind wie technische IT-Sicherheitsmaßnahmen, ist mittlerweile ebenfalls akzeptiert.

Aber: Diese Popularisierung des Themas bringt eigene Gefahren mit sich. Versicherungsschutz gegen Hacker, Trojaner und Datenschutzverletzungen gibt es inzwischen an jeder Ecke. Doch eine Cyber-Versicherung ist etwas anderes als eine Kfz-Versicherung fürs Privatauto, die man von der Stange kaufen kann. Cyber-Versicherungsschutz muss genau zum Unternehmen und seinen individuellen Risiken passen. Sonst zahlt man Prämien, steht im Ernstfall aber ohne Deckung dar. Oder man zahlt für Deckungen, die man gar nicht braucht.

Solche Fehlversicherungen kommen nicht vor, wenn acant Ihrem Unternehmen die Cyber-Versicherung vermittelt. Wir sind ein Versicherungsmakler, der sich durch Fachkompetenz und Beratung auszeichnet. Wir kennen den Versicherungsmarkt, wir wissen, welche Cyber-Policen Ihr Unternehmen wirklich schützen, und wir vermitteln nur Versicherungsprodukte, die Ihnen nützen.

Dass dies nicht nur leere Worte sind, hat mir der TÜV nun schwarz auf weiß bestätigt – mit meiner Zertifizierung als Fachberater für Cyber-Risiken. Das ist der Grund, warum ich mich darüber freue.

Datenschutzversto? Bußgeld versichern - Symbolbild: Steve Buissinne via Pixabay

Eine Versicherung gegen Datenschutzverstöße

Zack, Datenschutzverstoß, Bußgeld: Geht im Geschäftsalltag ganz schnell

Vor kurzem hat Dagmar Hartge, die Brandenburgische Landesdatenschutzbeauftragte, ihren Tätigkeitsbericht 2020 veröffentlicht. Der Bericht liefert viele Beispiele dafür, wie schnell ein Unternehmen ins Visier der Datenschützer gerät. Die Folge ist dann häufig ein Bußgeld, das wehtut.

Einige Beispiele:

  • Ein Kreditvermittler schickt einem potenziellen Kreditnehmer eine abschlägige E-Mail. Darin nennt er dessen negative Schufa-Werte. Weil die E-Mail nicht komplett verschlüsselt ist, moniert der Abgelehnte einen Datenschutzverstoß. Die Landesdatenschutzbeauftragte sieht es genauso: Der Kreditvermittler wird offiziell verwarnt.
  • Ein Immobilienmakler soll ein Haus an Käufer vermitteln. In den Werbeunterlagen veröffentlicht er Fotos, die er vom Eigentümer bekommt. Darunter sind auch Fotos einer Einliegerwohnung. Die Mieter sehen eine Datenschutzverletzung. Auch dafür gibt es eine Verwarnung.
  • Ein anderes Immobilienunternehmen macht Drohnen-Fotos von Objekten, die es verkaufen will. Dummerweise sind auch Teile der Nachbargrundstücke abgebildet. Deren Eigentümer beschweren sich. Die Landesdatenschutzbeauftragte übt Druck aus, bis das Immobilienunternehmen die Fotos von der Website nimmt.
  • Ein Wirt benutzt die Kontaktdaten-Liste seiner Gäste, die er wegen Corona führen muss, um ihnen Werbung zu schicken. Das darf er aber nicht – Bußgeld.
  • Eine Ballettschule veröffentlicht auf Facebook Bilder, auf denen die Mädchen beim Tanzen zu sehen sind. Die Eltern wurden nicht um Erlaubnis gefragt. Ergebnis: Ein Bußgeld in vierstelliger Höhe.
  • Günstiger kommt eine Arzthelferin davon, die sich in einen Patienten der Praxis verliebt. Sie kontaktiert ihn über die Telefonnummer in der Patientendatei. Auch das ist ein Datenschutzverstoß. Immerhin ist ihr Bußgeld nur dreistellig.
  • Ein Tourismus-Unternehmen lässt seine Datenbank mit Kunden und Gastgebern ungesichert im Netz. Als das Landesamt vorstellig wird, bleiben trotz erster Korrekturen Sicherheitslücken. Das Unternehmen muss sich auf ein Bußgeld einstellen.

Datenschutzverstoß? Diese Kosten übernimmt Ihre Cyber-Versicherung

  • Manche Cyber-Versicherungen versichern DSGVO-Bußgelder, soweit dies gesetzlich erlaubt ist. (Natürlich nicht bei Vorsatz.)
  • Beim Vorwurf eines Datenschutzverstoßes braucht man den Anwalt. Und auch schon vorher: Dann, wenn man herausfinden will, ob ein Datenschutzverstoß vorliegt, über den man die Behörden informieren muss. Die Kosten für beides sind als Teil der Cyber-Deckung versicherbar.
  • Viele Cyber-Versicherungen haben selbst spezialisierte Anwälte unter Vertrag, die im Notfall direkt helfen.
  • Nach einem Datenschutzverstoß haben die Betroffenen Anspruch auf Schadenersatz. Solche Forderungen decken Cyber-Versicherungen ebenfalls.
  • Wenn der Geschäftsführer dafür haften soll, dass der Datenschutzverstoß möglich war, deckt eine D&O-Versicherung (Manager-Haftpflichtversicherung) die Schadenersatzforderung .
  • Viele Cyber-Versicherer stellen Fachleute für Krisen-PR. Sie helfen bei einem Datenschutz-Gau, Imageschäden zu minimieren.

acant hilft beim Eindämmen der DSGVO-Risiken

Datenschutz ist eine gute Sache. Für Unternehmen wird er allerdings schnell zum Glatteis. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, im Geschäftsalltag gegen Datenschutzbestimmungen zu verstoßen.

Dieses finanzielle Risiko lässt sich durch eine Cyber-Versicherung weitgehend eindämmen, genauso wie die Schäden durch Hacker und Trojaner. acant ist als Spezialmakler für Cyber-Policen der richtige Ansprechpartner.

Wir finden die Versicherung, die Sie und Ihr Unternehmen optimal schützt. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an: 030 863 926 990

Hinweise zur Cyberversicherung auf dem Golfplatz Wall.

acant auf dem Golfplatz – für ein besseres Handicap

Hinweise zur Cyberversicherung auf dem Golfplatz Wall - Werbung für acant Versicherungsmakler auf der Golfanlage Wall - Handicap verbessern.

acant auf dem Golfplatz in Wall

Darüber freuen wir uns besonders: acant ist jetzt auf der Golfanlage in Wall präsent. Dieser Golfplatz liegt einen Katzensprung von Berlin entfernt mitten im grünen Brandenburg, zwischen Neuruppin und Oranienburg.

Dort tun Golferinnen und Golfer in wunderschöner Umgebung etwas für ihr Golf-Handicap. An mehreren Abschlägen finden sich Hinweise auf das große Handicap für Unternehmen im Digital-Zeitalter: Die Bedrohung durch Hacker, Trojaner und Datenschutzverstöße.

Hinweise zur Cyberversicherung auf dem Golfplatz Wall.Handicap verbessern!

Handicap optimieren

Ein Handicap von – 36 oder besser bekommt man im Golf nur durch viel Üben. In Sachen IT-Security ist es einfacher: Dort lässt sich das Sicherheits-Handicap im Handumdrehen optimieren. Und zwar mit einer passgenauen Cyber-Versicherung vom Versicherungsmakler acant. Sowohl für das Unternehmen wie für privat.

Was sowohl für die Entwicklung im Golf wie das Absichern von IT-Risiken gilt: bei einem vertrauenswürdigen Pro ist man in besten Händen.

Eine Cyber-Versicherung, bei der man draufzahlt oder die entscheidenden Risiken nicht deckt? Das ist wie ein heftiges Break direkt am Loch – die Sache geht mit großer Wahrscheinlichkeit daneben.

Aber nicht mit uns! Wir von acant sind seit vielen Jahren Spezialmakler für Cyber-Versicherungen. Deshalb wissen wir genau, mit welcher Cyber-Police Sie unter Par abschließen – auch finanziell.

Haben Sie Fragen zur Cyber-Versicherung? Rufen Sie einfach an: 030 863 926 990.

elektronische Patientenakte, Symbolfoto: Bokskapet via Pixabay

Elektronische Patientenakte: Ärzte als Hochrisikogruppe beim Datenschutz?

Die elektronische Patientenakte soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen forcieren

Bundesgesundheitsminister Spahn treibt die Pläne zur raschen Digitalisierung im Gesundheitswesen voran. Das Patientendaten-Schutzgesetz ist seit kurzem in Kraft. Es bringt die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept und eine einheitliche Infrastruktur für den Datenaustausch im Gesundheitswesen (Telematik-Infrastruktur, TI).

Die Digitalisierung ist sinnvoll und überfällig. Wenn Versicherte direkten Überblick über ihre Arbeitsunfähigkeiten, Behandlungen, Impfungen, Krankenhausaufenthalte, Vorsorgetermine und Rezepte haben, ist das positiv. In anderen Ländern existieren die Voraussetzungen dafür schon längst. Es gibt keinen Grund, warum der Datenaustausch zwischen Ärzten, Kliniken, Versicherern und Apotheken nicht digital stattfinden sollte. Dass Patienten selbst kontrollieren, wer Zugriff auf Befunde, Diagnosen und andere Daten hat, ergibt Sinn.

Das Problem ist das Datenschutzrisiko. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber rät laut „Deutschland sicher im Netz“ von der Nutzung der elektronischen Patientenakte ab. Außerdem will er die Krankenkassen verpflichtend anweisen, die ePA-Apps gesetzeskonform zu gestalten. Dummerweise ist das technisch offenbar erst ab 2022 möglich.

Ärzte müssen die elektronische Patientenakte auf Wunsch ausfüllen.

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen seit Jahresbeginn ihren Versicherten die elektronische Patientenakte bereitstellen, zum Beispiel per App fürs Smartphone. Die privaten Krankenversicherungen sind erst ab 2022 dazu verpflichtet. Ärzte, Therapeuten, Apotheken etc. haben die ePA mit Daten zu befüllen, wenn der Patient es wünscht.

Das Problem: Bislang kann der Versicherte nicht „granular“ vorgeben, welchem Arzt er welche Informationen zugänglich macht. Das ist zwar vorgeschrieben, soll aus technischen Gründen jedoch erst nächstes Jahr kommen. Im Moment sieht damit im Zweifel auch der Zahnarzt, dass die Patientin letztes Jahr einen Schwangerschaftsabbruch hatte oder der Patient in psychiatrischer Behandlung ist.

Auch im Praxisalltag dürfte es neue datenschutzrechtliche Risiken geben – etwa dann, wenn die Mitarbeiterin an der Rezeption dem älteren Patienten hilft, die App zu bedienen. Oder wenn Hacker versuchen, an dieser Nahtstelle den Datenaustausch abzuschöpfen oder die App zu kompromittieren.

Wer trägt das Datenschutz-Risiko?

Das Risiko für die Heilberufe liegt auf der Hand. Fehler werden dem niedergelassenen Arzt und seinen Mitarbeitern angelastet werden. Das gilt auch dann, wenn der Patient missverständlich kommuniziert oder mögliche Mängel der Infrastruktur Datenverluste begünstigen.

Der Praxis-Inhaber ist dafür verantwortlich, dass das Datenschutzniveau in der Praxis sowohl technisch wie organisatorisch gewahrt bleibt. Er muss eine angemessene IT-Sicherheit gewährleisten, dafür sorgen, dass stets die notwendigen Einwilligungen vorliegen und keine unbefugten Mitarbeiter Zugriff erhalten. Dafür haften die Ärztin oder der Therapeut.

Noch ist die ePA in der Testphase – aber an die Versicherung sollten Ärzte und Therapeuten schon jetzt denken

Bis jetzt ist die ePA noch in der Testphase. Ab dem zweiten Halbjahr 2021 sollen dann alle Patienten die entsprechenden Apps nutzen können, und alle Arztpraxen die Akten auf Wunsch elektronisch ausfüllen. Ab 2022 werden weitere Nachweise digitalisiert, zum Beispiel der Mutterpass oder das Zahnarzt-Bonusheft.

Für Ärzte, Therapeuten und alle anderen, die am Austausch von Patientendaten über die Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen mitwirken dürfen/müssen, gibt es eine klare Empfehlung: rechtzeitig eine passende Cyber-Versicherung für niedergelassene Praxen abschließen, die auch Datenschutzverstöße abdeckt. Fragen Sie uns nach den Einzelheiten: Wir von acant sind Spezialmakler für Cyber-Versicherungen und kennen uns mit der Deckung von Datenschutzrisiken aus.

Patientendaten sind für Datendiebe sehr, sehr wertvoll

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Patientendaten sind für Hacker wie Goldstaub. Ein eindrückliches Beispiel war der Diebstahl von 40.000 digitale Patientenakten in Finnland – mit Adressdaten und den Notizen der behandelnden Psychotherapeuten.

Und selbst, wenn es nicht so schlimm kommt: Selbst ein Fehler im Praxisalltag kann direkt zu einem Datenschutzverstoß und damit zu einem Bußgeld-Verfahren führen. DSGVO-Bußgelder sind von empfindlicher Höhe – bis zu zwei Prozent vom Jahresumsatz sind möglich.

Haben Sie Fragen zur Cyber-Versicherung speziell im Gesundheitswesen? Rufen Sie uns einfach unter 030 863 926 990 an oder schreiben Sie uns eine kurze Nachricht.

Private Cyberversicherung, Symbolfoto: stokpic via Pixabay

Private Cyberversicherung: Schutz vor Cyber-Angriffen und Online-Abzocke im Privatbereich

Inzwischen gibt es auch die private Cyberversicherung. Für derzeit etwa 60 bis 120 Euro im Jahr schützten solche Versicherungen vor den Gefahren, die bei der privaten Internet-Nutzung drohen.

Davor schützt Sie eine private Cyberversicherung:

  • Abzocke beim Online-Shopping? Der Verkäufer schickt die Ware wird nicht, oder nur wertloses bzw. beschädigtes Zeug? Dann erstattet die Versicherung den Schaden.
  • Falscher Käufer, wenn Sie selbst etwas verkaufen? Der Käufer tritt mit gestohlener Identität auf, Sie versenden die Ware, aber die Bezahlung bleibt aus? Die private Cyberversicherung kommt dafür auf.
  • Kriminelle haben Ihren Bankzugang, Ihre Kreditkartendaten oder Ihr PayPal-Konto gekapert, zum Beispiel durch Phishing? Die Versicherung unterstützt sie bei der sofortigen Sperrung und übernimmt die Kosten für die Wiederbeschaffung der Karten bzw. Zugänge. Vor allem ersetzt sie Schäden durch den Missbrauch Ihrer Konten, Karten oder Zahlungszugänge.
  • Hacker attackieren bzw. Viren beschädigen Ihre Hardware, Software oder Smart-Home-Technik? Die Versicherung ersetzt den entstandenen Schaden.
  • Die Technik streikt oder es gibt eine Havarie? Eine 24-Stunden-Hotline bietet Support bei Hardware- und Software-Problemen an. Dabei helfen IT-Experten, indem sie auch durch Remote-Zugriff die Probleme direkt auf ihrem Rechner beheben.
  • Datenverlust durch Festplattenfehler oder andere Probleme? Die Versicherung zahlt Programme und Experten zur Wiederherstellung von Daten. Außerdem gehört zu den Versicherungsleistungen ein eigener Cloudspeicher zur Datensicherung. Im besten Fall macht er die Wiederherstellung überflüssig, Sie müssen nur das Backup einspielen.
  • Böse Post vom Anwalt, wegen unbefugter Nutzung fremder Fotos oder Texte? Die Forderung ist versicherbar, dafür gibt es einen Zusatzbaustein.
  • Schadenersatzforderungen, weil Sie unabsichtlich Viren oder Trojaner weitergeleitet haben? Auch für solche Ansprüche gegen Sie gibt es einen Versicherungsbaustein.
  • Identitätsdiebstahl und Rufschädigung? Jemand ist in Ihrem Namen online unterwegs und bringt Sie in Verruf? Die Versicherung kümmert sich um die Löschung oder Sperrung der Postings, Beiträge und Kommentare.
  • Cybermobbing und Belästigung übers Internet: Wenn Sie beschimpft oder belästigt werden oder böswillige Menschen sich für Sie ausgeben, ist das eine immense psychologische Belastung. Die Versicherung ermöglicht schnelle psychologische Beratung und eine Beratung vom Anwalt.

Wichtig:

Es gibt mehr als ein Angebot zur privaten Cyber-Versicherung, die Deckung und die Kosten sind unterschiedlich. Außerdem kann es sein, dass Sie für manche der Risiken bereits eine Versicherung haben, weil beispielsweise Ihre Haftpflichtversicherung oder Rechtsschutzversicherung solche Schäden abdeckt. Welches Versicherungsangebot für Sie passt, finden wir am besten gemeinsam heraus.

Zu teuer?

Als Versicherungsexperten empfehlen wir von acant die Versicherung gegen private Cyber-Gefahren.

Wenn Sie der Gedanke an die jährliche Versicherungsprämie von 60 bis 120 Euro zögern lässt: Denken Sie an die Kosten für eine einmalige Beratung beim Anwalt oder eine einmalige Unterstützung durch einen IT-Notfall-Experten. Der Schaden durch E-Commerce-Betrüger oder Passwortdiebe ist meist noch teurer. So gesehen ist das Geld schnell wieder drin.

Es geht um private Internetnutzung – nicht ums Home Office

Die Versicherung deckt nur Schäden, die im Rahmen der privaten Internetnutzung entstehen. Wenn Sie sich bei Arbeit im Home Office einen Trojaner einfangen, der dann das Firmen-Netzwerk infiziert, dann muss Ihr Arbeitgeber sich an seine Cyber-Versicherung wenden. (Hoffentlich hat er die auch.)

Fragen? Wir von acant haben Zeit für Sie

Wenn Sie Fragen zur privaten Cyber-Versicherung haben, oder wissen wollen, wie Versicherungsschutz fürs Home Office aussieht, dann nehmen wir uns gerne Zeit für Sie.

acant ist ein Versicherungsmakler speziell für Cyber-Risiken. Wir legen Wert auf ausführliche Beratung – ohne Fachchinesisch, direkt zu Ihrem Bedarf und Ihrer Situation. Rufen Sie uns an (030 863 926 990) oder schreiben Sie uns eine kurze Nachricht.

Versicherer kündigt Cyber-Versicherung oder erhöht Prämien? Symbolbild: OpenClipart-Vectors via Pixabay

Cyberversicherung: Was tun, wenn der Versicherer mehr Prämie will oder kündigt?

Wie verhindert man, dass der Versicherer die Cyber-Police kündigt? Wie reagieren, wenn er die Prämien anhebt, oder die Versicherungsbedingungen schlechter werden?

Die Situation am Cyber-Versicherungsmarkt: mehr Nachfrage, mehr Schäden = steigende Prämien

Die meisten Unternehmen sind sich des Kostenrisikos von Cyber-Angriffen, Hackern oder Datenschutzverletzungen mittlerweile bewusst. Dass eine Cyberversicherung ebenso zur betrieblichen Grundausstattung gehört wie die Feuerversicherung der Firmenimmobilie, wird von immer mehr Unternehmen akzeptiert.

Gleichzeitig werden die Versicherer zunehmend knausriger. Viele zwacken an der Deckung, während sie die Prämien anheben. Der Grund: Die Schadensfälle nehmen zu, weil Unternehmen laufend Opfer von Hackern werden (besonders von Ransomware, mit besonders teuren Folgen). Corona-Krise und Home-Office erhöhen die Risiken. Dazu kommt, dass Datenschutzverstöße konsequenter geahndet werden.

Und wenn die Schadensleistungen steigen, dann steigen auch die Prämien, das ist ein Naturgesetz auf dem Versicherungsmarkt. Was bedeutet das für die Versicherungskunden?

Je früher der Abschluss der Cyber-Versicherung, umso besser die Bedingungen

Bei Bestandsverträgen scheuen die Versicherungsgesellschaften einen sprunghaften Anstieg der Prämien oder harte Einschnitte bei der Deckung. Bei Neukunden haben sie dagegen kein Problem damit, die Daumenschrauben anzuziehen.

Diese Daumenregel (wenn man so will) gilt für alle Versicherungssparten, bei denen die Versicherer skeptischer und teurer werden: bei Cyber-Versicherungen, bei D&O-Versicherungen und generell bei Gewerbe- und Industrie-Versicherungen. Je länger man als Kunde wartet, desto ungünstiger fallen die Versicherungsbedingungen und Versicherungskosten aus.

Ein Versicherungsmakler schützt davor, den Preisanstieg über die Versicherungsbedingungen untergejubelt zu bekommen

Das Prinzip kennt man aus dem Supermarkt: Statt den Preis für die Packung Kekse zu erhöhen, packt man einfach weniger Kekse rein. Die Verpackung lässt man natürlich gleich groß. Das funktioniert auch bei betrieblichen Versicherungen: Die Prämie bleibt gleich, dafür bringt man ein paar Haftungsausschlüsse und Sublimits im Kleingedruckten unter. Kunden, die nur über den Preis kaufen, greifen trotzdem zu. Wer einen Versicherungsmakler hat, der den Markt (und das Kleingedruckte) genau im Auge behält, bekommt die Änderung mit und kann die Angebote sinnvoll vergleichen.

Die Gefahr dass der Versicherer kündigt, steigt

Wenn es zum Versicherungsfall kommt, haben beide Seiten ein Sonderkündigungsrecht. Selbst wenn der Versicherer das nicht gleich ausnutzt, wird er möglicherweise nach einem Schadensfall darauf hinweisen, dass man bei der Vertragsverlängerung doch die Prämie ein wenig anpassen sollte. Der Markt habe sich schließlich verändert. Solchen Anfragen sollte man natürlich nicht einfach nachgeben. Wer die Ohren jedoch komplett verschließt, muss unter Umständen damit rechnen, dass der Versicherer doch noch kündigt bzw. nicht mehr verlängert.

Gekündigt zu werden ist deshalb ein Problem, weil andere Versicherer ein vom Wettbewerber gekündigtes Unternehmen ebenfalls nicht gern versichern. Sie misstrauen dem Risiko. Im schlimmsten Fall steht man deshalb ganz ohne Versicherungsschutz dar.
Übrigens: Auch da helfen wir als Versicherungsmakler. Wir können Sie dazu beraten, ob es sinnvoll ist, nach einem Schaden einer maßvollen Prämien-Anhebung zuzustimmen. Alternativ suchen wir proaktiv und vor einer Kündigung eine andere Versicherungsgesellschaft. Das ist viel besser, als nach einer Kündigung suchen zu müssen.

Je enger der Versicherungsmarkt, umso wichtiger ist ein verlässlicher Versicherungsmakler

Der Markt für Cyber-Versicherungen wird enger, aber mit einem Makler wie acant befinden Sie sich trotzdem auf Augenhöhe mit den Versicherern. Wir wissen, welche Prämien angemessen sind, wie weit der Deckungsumfang jedes Versicherungsangebots wirklich reicht, und wir verhandeln für Sie mit den Versicherungsgesellschaften.

Rufen Sie einfach an – dann schauen wir gemeinsam, was wir für Ihr Unternehmen tun können: 030 863 926 990.

Cyberversicherung, Elektronikversicherung, Maschinenversicherung - Symbolfoto: Michal Jarmoluk via Pixabay

All in one: Cyber-Versicherung, Maschinenversicherung, Elektronikversicherung

… und dazu eine Deckung für die Betriebsunterbrechung im Schadensfall

Für Unternehmen, die sich „in einem Aufwasch“ gegen Schäden …

  • durch einen Cyberangriff
  • an ihrer Elektronik
  • an ihren Maschinen

versichern wollen, gibt es mittlerweile Cyber-Policen mit entsprechender Deckungserweiterung für das elektronische Betriebsvermögen und die Maschinen des Betriebs.

Aus Sicht des Versicherungsexperten gibt es an dem Angebot mehrere positive Details:

  • Die Deckungserweiterungen betreffen je eine pauschale Maschinenversicherung und Elektronikversicherung.
  • Mitversichert ist auch eine Betriebsunterbrechung, die sich durch Maschinen- oder Elektronikschäden ergibt. Das ist ein wichtiger Punkt, denn was nützt der Schadenersatz für das kaputte Gerät, wenn der zweiwöchige Umsatzausfall dem Unternehmen das Genick bricht?
  • Es besteht keine Gefahr, dass eine Unterversicherung zur Kürzung der Versicherungsleistung führt. Bei anderen Sachpolicen kann es passieren, dass der Versicherer nach der Schadensmeldung erst einmal den Versicherungswert ermittelt, dann eine Unterversicherung moniert und deshalb nur einen Teil des Schadens ersetzt. Bei diesen Bausteinen handelt es sich dagegen um eine Versicherung „auf erstes Risiko“ mit Auszahlung der vollen Versicherungssumme. Und zwar unabhängig davon, ob der Versicherungswert der Versicherungssumme entspricht.
    Dieser Punkt ist bei Schadensfällen in der Praxis wichtig, denn es ist gar nicht so einfach, den Wert von Maschinen sowie elektronischen Anlagen und Geräten sauber zu bestimmen. Außerdem spart man sich den Aufwand, ständig aktuelle Inventar-Listen mit den aktuellen Versicherungswerten aller Maschinen und Anlagen zu führen.
  • Dadurch, dass sowohl Elektronik wie Maschinen versichert sind, spart man sich die Abgrenzung zwischen den beiden Versicherungsarten. Das ist keineswegs banal. Bei der Überprüfung der Bestandsversicherungen von Neukunden erleben wir immer wieder, dass eine elektronische Anlage als Maschine versichert ist, oder umgekehrt. Das kann im Schadensfall den Versicherungsschutz kosten. Wenn sowieso beides versichert ist, sind solche Probleme ausgeschlossen.

Cyber-, Elektronik- und Maschinenversicherung: Lohnt sich die Drei-in-eins-Police?

Brauchen Sie denn für Ihr Unternehmen eine Versicherungspolice, die erstens vor Verletzungen Ihrer IT-Sicherheit durch Hackerangriffe schützt, zweitens eine Maschinenversicherung umfasst und drittens auch Ihre Elektronik abdeckt? Sind diese Deckungen vielleicht schon vorhanden, vielleicht als Teil anderer Versicherungen wie einer Inhaltsversicherung?

Ob die Drei-in-eins-Police sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Das Versicherungsangebot besitzt klare Vorteile, aber natürlich haben jeder Baustein und jede Deckungserweiterung ihren Preis.

Wie teuer, wie wichtig und wie gefährdet sind die Maschinen in Ihrem Unternehmen? Für welche davon ist eine Maschinenversicherung sinnvoll und notwendig? Wie steht es um die elektronischen Anlagen?

Solche Fragen können wir nur im konkreten Fall beantworten. Aber wir können Sie beantworten, und zwar kompetent. Versicherungen sind unser Metier, Cyber- und andere technische Risiken sind unser Schwerpunkt.

Rufen Sie uns an. 030 863 926 990. Oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen. Und wir prüfen gern und kostenlos Ihre bestehenden Versicherungen. Vielleicht können Sie für weniger Geld deutlich besseren Schutz bekommen?

Online-Shop Versicherung Symbolbild: Jürgen Jester via Pixabay

Den Online-Shop versichern – weil der Online-Vertrieb zentral wird

Online-Shops verkaufen auch in Zeiten der Quarantäne

Den Online-Shop versichern: Auch das ist ein Thema für die Corona-Krise.

Der Online-Vertrieb ist für viele Unternehmen besonders wichtig geworden. Das gilt sowohl für den Absatz an Verbraucher wie für den Vertrieb an Unternehmenskunden. Schließlich gilt nach wie vor das Kontaktverbot. Die meisten stationären Points of Sale sind geschlossen, viele Vertriebler im Home Office.

Und auch nach Ende der Epidemie-Maßnahmen wird der Online-Vertriebsweg wichtig bleiben.

Den Online-Shop versichern – den Vertriebsweg schützen

Den Online-Shop versichern bedeutet, den eigenen Absatz abzusichern. Es gilt, die Gefahr einer möglichen „Krise innerhalb der Krise“ durch einen Ausfall dieses Vertriebswegs auszuschließen.

Schließlich haben Onlineshops ihre eigenen Risiken. Eine Auswahl:

  • Die klassischen Cyber-Risiken bedrohen Online-Shops besonders: Hackerangriffe, Daten-Diebstahl mit anschließendem Missbrauch von Zahlungsinformationen, versehentliches Verbreiten von Schadsoftware und so weiter.
    Solche Vorfälle erreichen schnell existenzgefährdende Ausmaße. Den besten Schutz bietet – neben den technischen Maßnahmen – eine Cyber-Versicherung. Sie hilft auch dann noch, wenn die Technik versagt.
  • Wenn Sie Ihren Online-Shop versichern, sollte Ihre Cyber-Versicherung bestimmte Deckungselemente umfassen.
    Ganz wichtig sind beispielsweise Kreditkarten-Risiken und andere Payment-Formen.
    Zentral sind außerdem Dienstleistungen Dritter (Rückwirkungsschäden). Sonst reißt ein Ausfall beim Hosting-Anbieter oder Payment-Dienstleister den Shop-Betreiber gleich mit in die Krise.
  • Für Shop-Betreiber ist individuell passender Rechtsschutz von Bedeutung. Sie werden besonders häufig zur Zielscheibe von Abmahnungen und Klagen. Beim Verkauf an Verbraucher sorgt das Fernabsatzrecht schnell für juristischen Ärger. Dazu kommen mögliche Probleme mit Marken- und Wettbewerbsrecht sowie der DSGVO, auch beim Verkauf an Unternehmenskunden.
  • Grundsätzlich ist auch die Produkthaftpflicht ein Thema. Diese Versicherung ist nicht cyber-spezifisch. Hersteller und Händler haften generell für von ihnen in Verkehr gebrachte Waren.
  • Wer im Internet verkauft, ist von seinem guten Ruf besonders abhängig. Deshalb sind Reputationsschäden, etwa durch gezielt ausgestreute Negativbewertungen, eine echte Gefahr. Auch solche Risiken sind versicherbar, z. B. durch eigene Reputationsschutzbriefe oder durch entsprechende Versicherungsbausteine in der Cyber-Versicherung.
  • Von einer Versicherung gegen Vertrauensschäden profitieren Shop-Besitzer ebenfalls. Sie deckt Schäden durch Betrug, Sabotage und ähnliches ab, wenn die Drahtzieher im eigenen Haus sitzen. Auch der Vertrauensbruch durch Kunden und Geschäftspartner ist versicherbar.

Onlineshop-Versicherung: Von der Stange ist oft für die Tonne

Es gibt zwar immer mehr Branchen-Angebote für eine Cyber-Versicherung. Längst sind auch spezielle Online-Shop-Versicherungen auf dem Markt. Sie bündeln Deckung für Cyberrisiken, die Produkthaftpflicht, eine Sachversicherung für das Warenlager und Rechtsschutz.

Trotzdem: Wer seinen Online-Shop ohne Beratung und „von der Stange“ versichert, zahlt mit großer Wahrscheinlichkeit entweder zu viel – oder er bekommt zu wenig für sein Geld.

  • Die Cyber-Versicherung ist nach wie vor kein standardisiertes Produkt. Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich teilweise sehr.
  • Das wird man allerdings erst bemerken, wenn man „unter die Haube“ schaut. Wer allein nach Preis kauft, kauft blind. Das gilt auch bei Cyber-Versicherungen.
  • Weil eine Cyberversicherung und erst recht eine spezielle Shop-Versicherung unterschiedliche Deckungen zusammenschnürt, hat man bestimmte Risiken schnell doppelt versichert. So entstehen unnötige Kosten. Vielleicht ist das Warenlager schon in der Inhaltsversicherung des Betriebs eingeschlossen?
  • Die Auswahl passender Versicherungsangebote setzt voraus, dass man deren Deckung, den eigenen Versicherungsbedarf und die bestehenden Versicherungen des Unternehmens genau analysiert. Das ist exakt unsere Arbeit als Versicherungsmakler.

Den Online-Shop versichern: Mit uns finden Sie die optimale Versicherung

Wir von acant sind Profis und kennen den Versicherungsmarkt. Übrigens sind wir auch Profis im Beraten. Natürlich kostet Sie die Beratung nichts.

Lassen Sie sich unterstützen, bevor Sie mit irgendeiner Police aus dem Internet scheinbar Geld sparen, die im Ernstfall nicht weiterhilft. Sie erreichen uns unter 030 863 926 990 oder unter info@acant.de.

Cyber-Risiko Home Office, Symbolfoto von Free-Photos from Pixabay

Cyberrisiko Home Office – Versicherungsschutz für das Unternehmen?

Aktualisierung (24. 04. 2020)

Drei wichtige zusätzliche Hinweise zum unten Gesagten:

  • Unternehmen, die jetzt wegen Corona erstmals oder in stärkerem Maße Home-Office-Arbeit nutzen, müssen dies der Cyberversicherung melden.
    Das Mitteilen dieser sogenannten „Gefahrerhöhung“ ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz – soweit der jeweilige Vesicherer das Home Office einschließt.
     
  • Inzwischen gibt es eine Cyber-Versicherungen, die die volle „Sachsubstanzdeckung“ für IT-Geräte ausdrücklich auch auf „ortunveränderliche Geräte“ im Home Office erweitert hat. Damit ist eine separate Außenversicherung nicht mehr nötig.
     
  • Allerdings gilt diese Deckung nicht für Mobilgeräte. Mobilgeräte sind jedoch in bestimmten Cyberversicherungsverträge ohnehin mitversichert. Bei anderen Versicherern müssen sie explizit als Sublimit mit in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden.

Sie wollen wissen, ob in Ihren Versicherungsverträgen das Home Office eingeschlossen ist? Oder möchten Sie Ihrem Versicherer mitteilen, dass Ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten? Wir kümmern uns darum: 030 863 926 990.

Cyberversicherung im Home-Office

Die Corona-Epidemie hat Millionen von Arbeitnehmern das Arbeiten im Home Office beschert. Und den Cyber-Kriminellen ganz neue Chancen. Was passiert, wenn die Wohnung der Mitarbeiter zum Einfallstor für Cyber-Gangster wird: Hat das Unternehmen dann Versicherungsschutz?

Dank der Pandemie sind plötzlich jede Menge gefälschter Corona-Informationen unterwegs. Die geheimen Infos über den Erreger? In Wirklichkeit Viren der digitalen Art. Die Bankfiliale hat epidemie-bedingt geschlossen, der Kunde soll sich online anmelden? Phishing zum Diebstahl der Zugangsdaten. Der Shop mit dem Wundermittel? Billiger Betrug.

Das Büro am Küchentisch als IT-Sicherheitsrisiko

Doch das ist nicht alles. Auch die Arbeit von zu Hause aus bringt neue Bedrohungen für die IT-Sicherheit.

  • Home Office erhöht grundsätzlich die Angriffsfläche des Unternehmens. Ganz besonders dann, wenn die Mitarbeiter private Laptops und Telefone verwenden. Bei denen sind weder regelmäßige Updates noch andere Schutzmaßnahmen gewährleistet. Oft stecken sie voller Spyware.
  • Selbst mit Geräten vom Arbeitgeber ist Home Office problematisch. Privates und Dienstliches geht schneller durcheinander. Wenn es IT-Sicherheitsvorschriften überhaupt gibt, werden sie gern missachtet. Die Kontrolle durch Kollegen entfällt.
  • Datenübermittlung, Fernzugriffe, Filesharing, Video-Konferenzen – alles zusätzliche Angriffspunkte.
  • Der durch Corona erforderliche Umzug ins Home Office kam überraschend. Die Mitarbeite musste in ihren Wohnzimmern schnell arbeitsfähig werden. Da fiel die IT-Sicherheit oft unter den Tisch.
  • Besonders gefährlich: Oft haben die Mitarbeiter sich in Eigeninitiative schnelle Lösungen gebastelt. Dateiaustausch über schlecht abgesicherte, kostenlose Cloud-Angebote beispielsweise. Angreifer freuen sich darüber.

Informationen und Tipps:

Zahlt die Versicherung bei einem Cyberangriff auf das Home Office?

Bleibt die Frage; Wie steht es um den Versicherungsschutz des Unternehmens, wenn Cyberattacken durch den Heimarbeitsplatz des Mitarbeiters erfolgen? Zahlt die Cyberversicherung, wenn Ransomware so das Firmennetz lahmlegt? Oder wenn die Kundendaten auf diesem Umweg ins Darknet abfließen?

Wenn der Arbeitgeber Versicherungsnehmer der Cyberversicherung ist, tritt diese für Schäden an Unternehmensdaten und -systemen ein, selbst wenn das Desaster in einem privaten Wohnzimmer ausgelöst wurde. Das gilt auch für die Haftung.

Bei Angriffen über das Home Office ist ähnlich wie bei für die Firma genutzten Privatgeräten (BYOD): Schäden an Firmengeräten durch den ins Büro mitgebrachten USB-Stick sind grundsätzlich gedeckt. Schäden fürs Unternehmensnetzwerk durch den in der heimischen Küche genutzten Firmen-Laptop ebenfalls.

Das gilt grundsätzlich sowohl für Cyber-Risiken wie für die Haftpflicht. Natürlich kommt es auf die genauen Versicherungsbedingungen an.

Außenversicherung

Nicht versichert sind dagegen die privaten Geräte der Mitarbeiter, sowie externe betriebliche Geräte. Letzteres gilt zumindest dann, wenn deren Standort im Wohnzimmer des Arbeitnehmers liegt und im Versicherungsvertrag nicht aufgeführt ist.

Abhilfe schaffen kann eine sogenannte Außenversicherung.

Oft lassen sich Versicherer mit sich reden. So konnten wir erreichen, dass die Deckung der Elektronikversicherung eines acant-Kunden von der stationären Computer-, Büro- und Kommunikationstechnik in den Büroräumen auf das Home Office der Mitarbeiter ausgedehnt wurde. Der Kunde erhielt also quasi eine Außenversicherung in Höhe der Versicherungssumme. Wohlgemerkt: ohne zusätzliche Prämie!

Was wir von acant jetzt für Sie tun können

  • Wir überprüfen für Sie, welchen Versicherungsschutz Ihr Unternehmen momentan hat. Sind Cyberangriffe auf Mitarbeiter gedeckt? Sie übermitteln uns Ihre Policen, wir geben Ihnen die Antwort. Kostenlos, versteht sich.
  • Außerdem loten wir mit Ihnen zusammen aus, wie Sie zu Cyber-Versicherungsschutz für Ihre Home-Office-Arbeiter kommen. Das kann durch Deckungserweiterung oder eine neue Police geschehen. Wir legen Ihnen sinnvolle und günstige Angebote vor, Sie wählen aus. Übrigens: acant vermittelt unabhängig von den Versicherern.

Interesse? Fragen? Sie erreichen uns unter 49 (0)30 863 926 990 oder per Kontaktformular.

Cyber-Versicherung - für wenn es brennt in der IT. Foto: Myriam Zilles via Pixabay

„Brauchen wir eine Cyber-Versicherung?“

Die Fragen hören wir oft. Doch die Fakten sprechen für sich.

„Braucht mein Unternehmen wirklich eine Cyber-Versicherung?“

Ja. Genau, wie jedes Holzhaus eine Feuerversicherung braucht.

 Dieser Vergleich ist nicht übertrieben. E-Mail, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Steuerung – praktisch alles ist heute digital. Das schafft gewaltige Angriffsflächen, in so gut wie jedem Unternehmen. Ein Funke genügt, um das Holzhaus zu vernichten. Ein unvorsichtiger Klick eines Mitarbeiters, eine unentdeckte Sicherheitslücke genügt, um Ihr komplettes Unternehmen lahmzulegen.

  • Wie lange ist bei Ihnen der Betrieb unterbrochen, wenn sämtliche Daten im gesamten Unternehmen plötzlich verschlüsselt und nicht mehr lesbar sind? Alle E-Mails, alle Zahlungsvorgänge, alle Personaldaten, alle Kundenadressen etc. etc.? Wenn alle Informationen wiederbeschafft, alle Systeme neu installiert werden müssen?
  • Geraten personenbezogene Daten in die falschen Hände, muss jeder einzelne Betroffene benachrichtig werden – und jeder kann Schadenersatz fordern – ehemalige Kunden, Interessenten, frühere Geschäftspartner und Mitarbeiter, alle, deren Namen, Adressen oder Zahlungsdaten gestohlen wurden. Von Bußgeldern und dem Imageschaden haben wir da noch gar nicht gesprochen. Genauso wenig wie von den Kosten für IT-Notfallexperten, PR-Krisenberater und spezialisierten Anwälten.
  • Schließlich sind da noch die Eigenschäden nach IT-Fehlfunktionen und Cyberangriffen: Sachschäden durch Fehlsteuerung zum Beispiel oder Vertragsstrafen durch Software-Fehlfunktionen.

Diese Schäden lassen sich allesamt versichern. Angesichts des Risikos eine sehr sinnvolle Option.


„Schutz vor Cyber-Angriffen? Unsere IT-Leute sind da Experten“

Eine Brandschutzversicherung ist auch dann sinnvoll, wenn man Feuerlöscher hat (und umgekehrt).

Technische Schutzmaßnahmen (Virenschutz, Firewall, regelmäßige Aktualisierungen etc.) sind unverzichtbar. Aber Technik kann das Risiko nie auf null absenken – schon weil der Mensch bei vielen Cyberangriffen die entscheidende Schwachstelle darstellt. Im Gegenteil. Versicherung und konkrete Schutzmaßnahmen sind keine Alternativen, sie ergänzen sich gegenseitig.

Eine Cyber-Versicherung fängt das unvermeidliche Restrisiko auf.

„Gemessen am Risiko ist eine Cyber-Versicherung doch viel zu teuer“

Nein, im Gegenteil: Die Versicherungskosten liegen in der Regel bei maximal einem Promille des Jahresumsatzes.

Im Verhältnis zu den Versicherungskosten und dem Schadensrisiko ist es betriebswirtschaftlich absolut sinnvoll, Cyber-Risiken zu versichern. Es gibt unterschiedliche Policen mit unterschiedlichen Versicherungsbedingungen. Doch in aller Regel beträgt die Versicherungsprämie nicht mehr als maximal ein Promille des Jahresumsatzes. Nur bei Kleinunternehmen oder besonders gefährdeten Unternehmen liegen die Versicherungskosten regelmäßig etwas höher.

Im Gegenzug bietet die Cyber-Police einen breiten Querschnitt an Versicherungsleistungen: Sie deckt Personen- und Sachschäden ab, die durch IT-Sicherheitsverletzungen entstehen, aber auch die Schadenersatzpflicht, die daraus resultiert. Zudem ist in vielen Policen Rechtsschutz enthalten. Außerdem stellen die Versicherer im Schadensfall oft eine Art schnelle Eingreiftruppe bereit: IT-Experten, spezialisierte Rechtsanwälte und Leute für Krisen-PR, die dann sofort helfen.

Cyber-Versicherungsschutz ist nicht teuer. Jedenfalls dann nicht, wenn der Versicherungsvertrag zum Unternehmen passt.

„Wer sich gegen Cyber-Angriffe versichert, kümmert sich automatisch weniger um IT-Sicherheit, oder nicht?“

Wird ein Holzhausbesitzer mit Feuerversicherung automatisch nachlässiger im Umgang mit offenen Flammen?

Wer eine Cyber-Versicherung abschließt und dann die Vorsicht im Internet aufgibt, schadet vor allem sich selbst. Eine Cyber-Versicherung abschließen und dann auf vernünftige Passwörter verzichten, das ist wie die Haustür offen lassen, weil man gegen Einbruchschäden versichert ist. Die Versicherungsgesellschaft stört das weniger – sie leistet dann einfach nicht.

Der Abschluss einer Cyber-Versicherung zeigt gerade, dass man sich der digitalen Bedrohungen bewusst ist.

Die Cyber-Versicherung ist eine sinnvolle Antwort auf ein akutes Risiko

Die Bedrohung durch Hacker, Viren und Trojaner lässt sich nicht mehr ignorieren: Die Frage ist nicht ob, sondern wann ein Unternehmen betroffen ist.

Gleichzeitig werden Datenschutz- und Compliance-Anforderungen immer strenger.

Eine Cyber-Versicherung bietet in dieser Situation auf ähnliche Art Schutz wie eine Krankentagegeld-Versicherung für die Arbeitsfähigkeit von Selbstständigen: Sie kann den Ausfall nicht verhindern. Aber sie sorgt dafür, dass die wirtschaftlichen Folgen beherrschbar bleiben.

Wir von acant sind Experten für Cyber-Versicherungsschutz. Rufen Sie uns an: Wir beantworten Ihre Fragen. Kostenlos und ausführlich.