Übeprüfungunsmandat - mit Versicherungen Kosten sparen - Symbolbild: OpenClipart-Vectors via Pixabay

Überprüfungsmandat: an Versicherungen sparen – mit Überlegung

Bei einem Überprüfungsmandat nehmen wir von acant Ihre betrieblichen Versicherungen unter die Lupe und schauen, wo Ihr Unternehmen Kosten sparen kann. Dabei gehen wir ebenso sachkundig wie konsequent vor. Das Ziel: Ihre Kostenbelastung zu senken, ohne den wirklich notwendigen Versicherungsschutz aufzugeben.

Das Überprüfungsmandat ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Und zwar auch dann, wenn Ihr Unternehmen noch kein Kunde von acant ist. Sie erhalten Zugriff auf unser Versicherungs-Sachwissen und unsere Marktkenntnis als Versicherungsmakler, ohne dafür bezahlen zu müssen oder eine Verpflichtung einzugehen.

Versicherungen kosten Geld

Die Wirtschaft steckt branchenübergreifend in der Krise. Ein Hauptproblem vieler Unternehmen: fehlende Liquidität und ungewisse Perspektiven. Die Folge: akuter Druck zur Kostensenkung.

Es liegt nahe, auch bei den Versicherungen zu sparen. Allerdings ist das keine triviale Sache. Kosten reduziert man nur dann effektiv, wenn man beim Einsparen überlegt vorgeht. Unüberlegt gekündigte Versicherungen rächen sich durch erhöhte Kosten im Schadensfall, aber auch durch schlechtere Ratings und Finanzierungsbedingungen.

Betriebliche Versicherungen: Ist das existentiell, oder kann das weg?

Versicherungen sind mehr als ein „nice to have“-Element im Geschäftsleben. Als elementarer Bestandteil der Finanzplanung und des Risikomanagements sind bestimmte Deckungen unentbehrlich, weil existentiell für das Unternehmen. Andere Versicherungen und Versicherungsbestandteile sind tatsächlich verzichtbar. Es gilt, genau zu unterscheiden.

Und natürlich gehören auch die unverzichtbaren Versicherungsverträge auf den Prüfstand. Gibt es günstigere Angebote für die gleiche Versicherungsleistung? Kann die Deckungshöhe angepasst werden? Viele Versicherungsverträge umfassen Sublimits für bestimmte Risiken: auch das sind Stellschrauben, die man optimieren kann.

Überprüfungsmandat: Ihre betrieblichen Versicherungen auf dem Kosten-Prüfstand

Das Sparpotenzial bei den Versicherungen des Unternehmens lässt sich ohne präzises Sachwissen nicht realisieren. Genau dafür sind wir da. Als Versicherungsmakler übernimmt acant auch Überprüfungsmandate.

  • Wir schauen uns zuerst genau an, was Ihr Betrieb macht. Worin besteht die Tätigkeit und das Angebot? Welche Risiken hängen mit der Geschäftstätigkeit zusammen? Welche Risiken ergeben sich aus dem individuellen Firmenprofil (Größe, Standort, Marktsegment etc.)?
  • Anschließend analysieren wir Ihre bestehenden Versicherungsverträge: Was ist tatsächlich versichert und zu welchen Kosten? Was ist doppelt versichert? Und was ist gar nicht abgedeckt?
  • Schließlich bekommen Sie von uns Vorschläge, um Kosten einzusparen: Konkrete Vorlagen, welche Versicherungsverträge geändert oder gekündigt werden sollten, mit günstigeren Alternativen. Natürlich wickeln wir die Umsetzung für Sie ab. Aber Sie allein entscheiden.

Ein Überprüfungsmandat ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Selbst wenn Sie neue Policen abschließen (weil teurere gekündigt werden), zahlen nicht Sie die Courtage. Das übernimmt die Versicherungsgesellschaft, ohne Aufpreis für Sie.

Vielleicht werden auch gar keine neuen Verträge notwendig, weil sich bereits durch Neuverhandlung der bestehenden Policen Einsparungen erzielen lassen.

Für uns zählt die langfristige Perspektive – und Ihre Zufriedenheit

Warum sich Überprüfungsmandate für uns lohnen? Ganz einfach: Ein Versicherungsmakler wie acant vermittelt nicht einfach nur Policen. Wir betreuen und beraten die Versicherungsnehmer dabei. Das ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit: Wir setzen auf eine langfristige Zusammenarbeit, am liebsten über Jahre hinweg.

Deshalb liegt uns daran, dass Sie das volle Sparpotenzial im Bereich Ihrer Versicherungen umsetzen können, ohne durch falsche Kostensenkung Nachteile zu erleiden. Schließlich leben wir davon, dass Sie finanzielle Schäden vermeiden.

Gern beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter 030 863 926 990 oder unter info@acant.de.

Lehrreiche Cyber-Attacke, Symbolbild: klimkin via Pixabay

Lesetipp: „Lehrreiche Attacke“

Mittelständler berichtet offen über eine Ransomware-Attacke

Ein mittelständisches Unternehmen aus dem Raum Stuttgart wird im Herbst 2019 Opfer eines Trojaners: die Erpresser-Software „Paymer“ verschlüsselt sämtliche Daten im Unternehmensnetzwerk. 2.500 Mitarbeiter haben keinen Zugriff auf ihre Rechner und Daten mehr. Die Festnetzanschlüsse sind tot. Der komplette Betrieb kommt abrupt zum Erliegen. Zwei Wochen dauert es, bis die Produktion wieder anlaufen kann. Bis das Unternehmen aus dem Gröbsten heraus ist, vergehen drei Monate. Der Geschäftsführer vergleicht die Attacke später mit einem Großbrand.

Soweit ist all das nichts Besonderes, geradezu Alltag. Dass Schadsoftware Unternehmen lahmlegt und für enorme Schäden sorgt, gehört zur Tagesordnung.

Besonders ist dieser Fall allerdings aus zwei Gründen:

  • Das betroffene Unternehmen, die Pilz GmbH & Co. KG, bietet Lösungen rund um Automatisierung und Maschinensicherheit an, einschließlich von Sensorik, Antriebs- und Steuerungstechnik. Motto: „The spirit of safety“. Da ist eine erfolgreiche Attacke natürlich besonders delikat.
  • Trotzdem: Anders als die meisten Betroffenen in solchen Fällen macht Pilz die Cyber-Erpressung öffentlich – und kooperierte sogar mit Journalisten, die über den Vorfall und die Reaktion des Unternehmens berichteten. Das Unternehmen setzt wirklich auf Transparenz, es blieb nicht beim Wording.

Eine Ransomware-Angriff aus der Innenperspektive

Herausgekommen ist der Artikel „Lehrreiche Attacke“ im Wirtschaftsmagazin brand eins. Spannende Lektüre und ein echter Lesetipp.

Aus Schaden klug werden: Beim nächsten Mal durch eine Cyber-Versicherung geschützt sein

Was im Artikel allerdings unter den Tisch fällt, ist der Aspekt der Cyber-Versicherung. Die ist genau dafür gedacht, die Folgen solcher Katastrophen abzufedern.

Eine Cyber-Versicherung bezahlt nicht nur die Schäden, die aus der Betriebsunterbrechung, durch Schadenersatzforderungen und ähnliches mehr entstehen. Die Versicherer helfen auch mit konkreten Dienstleistungen: Sie stellen und/oder bezahlen Fachpersonal, das bei der Ermittlung der Schäden, dem Aufspüren der Ursachen und der Datenrettung hilft. Berater für die Krisen-PR und Anwälte für die dringenden Rechtsfragen haben die meisten Cyber-Versicherer ebenfalls im Angebot.

Fazit: Eine Cyber-Versicherung als dritter Sicherungsring

Bei Pilz wurden die Firewalls deutlich verstärkt. Außerdem wurde das Firmennetz komplexer und kleinteiliger gestaltet. Damit der nächste Trojaner, wenn er denn doch zuschlägt, nur noch begrenzten Schaden und keinen virtuellen Flächenbrand mehr anrichten kann.

Solche Lehren sind wichtig und richtig. Organisatorische und technische Schutzmaßnahmen werden jedoch erst durch eine Cyber-Versicherung als dritten Schutzring komplett. Eine Versicherung ist weder für technische Pannen noch für menschliche Schwächen anfällig – und hilft dann, wenn die anderen Schutzvorkehrungen versagt haben.

Haben Sie Fragen? Wir sind für Sie da: +49 (0)30 863 926 990 oder info@acant.de.

Vertrauensschutz - Deckungserweiterung für Cyberversicherung - Symbolbild: heikografie/Heiko S. via Pixabay

In der Cyber-Versicherung mit abgedeckt: Goodwill-PR, Copyright-Verstöße, Sicherheits-Hinterlegungen und mehr

Deckung der Cyberversicherung erweitert

Einer der Spezialversicherer im Bereich IT-Versicherung/Cyber-Versicherung hat seine Versicherungsbedingungen gerade um eine ganze Reihe interessanter Deckungen erweitert.

Die Liste zeigt sehr gut, dass eine gute Police viele Leistungen umfasst, an die man im Zusammenhang mit Cyber-Versicherung nicht gleich denkt.

  • Auch die Haftpflicht aus Datenschutzverstößen der eigenen Dienstleister im Sinne der DSGVO ist mitversichert. Wenn beim Cloud-Provider oder beim Rechenzentrum des Lohnabrechners die Daten von Kunden oder Mitarbeitern verloren gehen, haftet man als Auftraggeber für fremde Fehler mit. Diese Haftung ist nun Teil des Versicherungsschutzes.
  • Nach Datenschutzverstößen wie z. B. Datendiebstahl durch einen Trojaner müssen alle Geschädigten schnell und umfassend informiert werden. Das verursacht regelmäßig großen Aufwand und hohe Kosten. Muss dafür ein Call-Center beauftragt oder eine spezielle Website eingerichtet werden, fällt das nun unter die Deckung.
  • Bei Datenschutzverstößen verlangen die Behörden nicht selten, dass das betroffene Unternehmen noch vor Abschluss des Verfahrens in einem sogenannten Consumer Redress Fund Geld für die Geschädigten hinterlegt. Solche Hinterlegungssummen sind mitversichert.
  • Wird nach dem Missbrauch oder dem Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen, Urheberrechten oder Patenten eine Entschädigung fällig, dann sind solche Ausgleichszahlungen in Zukunft ein Versicherungsschaden.
  • PR-Aktionen, die nach einem Vorfall beispielsweise durch Anzeigen, Rabattaktionen, oder Gutscheine den Reputationsschaden eindämmen sollen, sind nun ebenfalls durch die Cyber-Versicherung gedeckt.

Vertrauensschaden und Forensik

Eine gute Cyberversicherung enthält zudem eine Deckung für sogenannte Vertrauensschäden: Schäden, die durch Pflichtverletzungen der eigenen Mitarbeiter entstehen. Wenn ein Mitarbeiter die Kundendaten missbraucht, Geschäftsgeheimnisse entwendet oder die eigene IT sabotiert, zahlt die Versicherung.

Zu den Services, die einige Cyber-Versicherer nach einer IT-Sicherheitsverletzung anbieten, gehört IT-Forensik: Die Gesellschaft schickt nach einem Angriff auf die IT Spezialisten, die schnellstmöglich klären, auf welche Art die Systeme attackiert wurden, wer die Urheber waren und welche Daten abgeflossen sind. Das ist wichtig, weil erst dann die Beseitigung des Schadens wirklich beginnen kann.

Die Cyber-Versicherung wird zum umfassenden Versicherungs- und Dienstleistungspaket

Die Cyber-Versicherung entfernt sich weiter vom klassischen Spartenversicherungsprodukt, hin zum umfassenden Schutzpaket aus unterschiedlichen Versicherungs- und Dienstleistungen. Freuen können sich die Versicherungskunden: Der Markt ist in Bewegung, die Konkurrenz sorgt dafür, die die Cyber-Versicherer ihr Leistungsangebot weiter entwickeln.

Wir von acant behalten den Markt genau im Auge – und werden immer die Versicherungspolice empfehlen, die Ihnen und Ihrem Unternehmen am meisten für Ihr Geld bietet. Haben Sie Fragen zur Cyber-Versicherung? Rufen Sie an 0176 1031 8791 – oder schreiben Sie eine E-Mail.

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Online-Shop Versicherung Symbolbild: Jürgen Jester via Pixabay

Den Online-Shop versichern – weil der Online-Vertrieb zentral wird

Online-Shops verkaufen auch in Zeiten der Quarantäne

Den Online-Shop versichern: Auch das ist ein Thema für die Corona-Krise.

Der Online-Vertrieb ist für viele Unternehmen besonders wichtig geworden. Das gilt sowohl für den Absatz an Verbraucher wie für den Vertrieb an Unternehmenskunden. Schließlich gilt nach wie vor das Kontaktverbot. Die meisten stationären Points of Sale sind geschlossen, viele Vertriebler im Home Office.

Und auch nach Ende der Epidemie-Maßnahmen wird der Online-Vertriebsweg wichtig bleiben.

Den Online-Shop versichern – den Vertriebsweg schützen

Den Online-Shop versichern bedeutet, den eigenen Absatz abzusichern. Es gilt, die Gefahr einer möglichen „Krise innerhalb der Krise“ durch einen Ausfall dieses Vertriebswegs auszuschließen.

Schließlich haben Onlineshops ihre eigenen Risiken. Eine Auswahl:

  • Die klassischen Cyber-Risiken bedrohen Online-Shops besonders: Hackerangriffe, Daten-Diebstahl mit anschließendem Missbrauch von Zahlungsinformationen, versehentliches Verbreiten von Schadsoftware und so weiter.
    Solche Vorfälle erreichen schnell existenzgefährdende Ausmaße. Den besten Schutz bietet – neben den technischen Maßnahmen – eine Cyber-Versicherung. Sie hilft auch dann noch, wenn die Technik versagt.
  • Wenn Sie Ihren Online-Shop versichern, sollte Ihre Cyber-Versicherung bestimmte Deckungselemente umfassen.
    Ganz wichtig sind beispielsweise Kreditkarten-Risiken und andere Payment-Formen.
    Zentral sind außerdem Dienstleistungen Dritter (Rückwirkungsschäden). Sonst reißt ein Ausfall beim Hosting-Anbieter oder Payment-Dienstleister den Shop-Betreiber gleich mit in die Krise.
  • Für Shop-Betreiber ist individuell passender Rechtsschutz von Bedeutung. Sie werden besonders häufig zur Zielscheibe von Abmahnungen und Klagen. Beim Verkauf an Verbraucher sorgt das Fernabsatzrecht schnell für juristischen Ärger. Dazu kommen mögliche Probleme mit Marken- und Wettbewerbsrecht sowie der DSGVO, auch beim Verkauf an Unternehmenskunden.
  • Grundsätzlich ist auch die Produkthaftpflicht ein Thema. Diese Versicherung ist nicht cyber-spezifisch. Hersteller und Händler haften generell für von ihnen in Verkehr gebrachte Waren.
  • Wer im Internet verkauft, ist von seinem guten Ruf besonders abhängig. Deshalb sind Reputationsschäden, etwa durch gezielt ausgestreute Negativbewertungen, eine echte Gefahr. Auch solche Risiken sind versicherbar, z. B. durch eigene Reputationsschutzbriefe oder durch entsprechende Versicherungsbausteine in der Cyber-Versicherung.
  • Von einer Versicherung gegen Vertrauensschäden profitieren Shop-Besitzer ebenfalls. Sie deckt Schäden durch Betrug, Sabotage und ähnliches ab, wenn die Drahtzieher im eigenen Haus sitzen. Auch der Vertrauensbruch durch Kunden und Geschäftspartner ist versicherbar.

Onlineshop-Versicherung: Von der Stange ist oft für die Tonne

Es gibt zwar immer mehr Branchen-Angebote für eine Cyber-Versicherung. Längst sind auch spezielle Online-Shop-Versicherungen auf dem Markt. Sie bündeln Deckung für Cyberrisiken, die Produkthaftpflicht, eine Sachversicherung für das Warenlager und Rechtsschutz.

Trotzdem: Wer seinen Online-Shop ohne Beratung und „von der Stange“ versichert, zahlt mit großer Wahrscheinlichkeit entweder zu viel – oder er bekommt zu wenig für sein Geld.

  • Die Cyber-Versicherung ist nach wie vor kein standardisiertes Produkt. Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich teilweise sehr.
  • Das wird man allerdings erst bemerken, wenn man „unter die Haube“ schaut. Wer allein nach Preis kauft, kauft blind. Das gilt auch bei Cyber-Versicherungen.
  • Weil eine Cyberversicherung und erst recht eine spezielle Shop-Versicherung unterschiedliche Deckungen zusammenschnürt, hat man bestimmte Risiken schnell doppelt versichert. So entstehen unnötige Kosten. Vielleicht ist das Warenlager schon in der Inhaltsversicherung des Betriebs eingeschlossen?
  • Die Auswahl passender Versicherungsangebote setzt voraus, dass man deren Deckung, den eigenen Versicherungsbedarf und die bestehenden Versicherungen des Unternehmens genau analysiert. Das ist exakt unsere Arbeit als Versicherungsmakler.

Den Online-Shop versichern: Mit uns finden Sie die optimale Versicherung

Wir von acant sind Profis und kennen den Versicherungsmarkt. Übrigens sind wir auch Profis im Beraten. Natürlich kostet Sie die Beratung nichts.

Lassen Sie sich unterstützen, bevor Sie mit irgendeiner Police aus dem Internet scheinbar Geld sparen, die im Ernstfall nicht weiterhilft. Sie erreichen uns unter 030 863 926 990 oder unter info@acant.de.

Cyber-Risiko Home Office, Symbolfoto von Free-Photos from Pixabay

Cyberrisiko Home Office – Versicherungsschutz für das Unternehmen?

Aktualisierung (24. 04. 2020)

Drei wichtige zusätzliche Hinweise zum unten Gesagten:

  • Unternehmen, die jetzt wegen Corona erstmals oder in stärkerem Maße Home-Office-Arbeit nutzen, müssen dies der Cyberversicherung melden.
    Das Mitteilen dieser sogenannten „Gefahrerhöhung“ ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz – soweit der jeweilige Vesicherer das Home Office einschließt.
     
  • Inzwischen gibt es eine Cyber-Versicherungen, die die volle „Sachsubstanzdeckung“ für IT-Geräte ausdrücklich auch auf „ortunveränderliche Geräte“ im Home Office erweitert hat. Damit ist eine separate Außenversicherung nicht mehr nötig.
     
  • Allerdings gilt diese Deckung nicht für Mobilgeräte. Mobilgeräte sind jedoch in bestimmten Cyberversicherungsverträge ohnehin mitversichert. Bei anderen Versicherern müssen sie explizit als Sublimit mit in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden.

Sie wollen wissen, ob in Ihren Versicherungsverträgen das Home Office eingeschlossen ist? Oder möchten Sie Ihrem Versicherer mitteilen, dass Ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten? Wir kümmern uns darum: 030 863 926 990.

Cyberversicherung im Home-Office

Die Corona-Epidemie hat Millionen von Arbeitnehmern das Arbeiten im Home Office beschert. Und den Cyber-Kriminellen ganz neue Chancen. Was passiert, wenn die Wohnung der Mitarbeiter zum Einfallstor für Cyber-Gangster wird: Hat das Unternehmen dann Versicherungsschutz?

Dank der Pandemie sind plötzlich jede Menge gefälschter Corona-Informationen unterwegs. Die geheimen Infos über den Erreger? In Wirklichkeit Viren der digitalen Art. Die Bankfiliale hat epidemie-bedingt geschlossen, der Kunde soll sich online anmelden? Phishing zum Diebstahl der Zugangsdaten. Der Shop mit dem Wundermittel? Billiger Betrug.

Das Büro am Küchentisch als IT-Sicherheitsrisiko

Doch das ist nicht alles. Auch die Arbeit von zu Hause aus bringt neue Bedrohungen für die IT-Sicherheit.

  • Home Office erhöht grundsätzlich die Angriffsfläche des Unternehmens. Ganz besonders dann, wenn die Mitarbeiter private Laptops und Telefone verwenden. Bei denen sind weder regelmäßige Updates noch andere Schutzmaßnahmen gewährleistet. Oft stecken sie voller Spyware.
  • Selbst mit Geräten vom Arbeitgeber ist Home Office problematisch. Privates und Dienstliches geht schneller durcheinander. Wenn es IT-Sicherheitsvorschriften überhaupt gibt, werden sie gern missachtet. Die Kontrolle durch Kollegen entfällt.
  • Datenübermittlung, Fernzugriffe, Filesharing, Video-Konferenzen – alles zusätzliche Angriffspunkte.
  • Der durch Corona erforderliche Umzug ins Home Office kam überraschend. Die Mitarbeite musste in ihren Wohnzimmern schnell arbeitsfähig werden. Da fiel die IT-Sicherheit oft unter den Tisch.
  • Besonders gefährlich: Oft haben die Mitarbeiter sich in Eigeninitiative schnelle Lösungen gebastelt. Dateiaustausch über schlecht abgesicherte, kostenlose Cloud-Angebote beispielsweise. Angreifer freuen sich darüber.

Informationen und Tipps:

Zahlt die Versicherung bei einem Cyberangriff auf das Home Office?

Bleibt die Frage; Wie steht es um den Versicherungsschutz des Unternehmens, wenn Cyberattacken durch den Heimarbeitsplatz des Mitarbeiters erfolgen? Zahlt die Cyberversicherung, wenn Ransomware so das Firmennetz lahmlegt? Oder wenn die Kundendaten auf diesem Umweg ins Darknet abfließen?

Wenn der Arbeitgeber Versicherungsnehmer der Cyberversicherung ist, tritt diese für Schäden an Unternehmensdaten und -systemen ein, selbst wenn das Desaster in einem privaten Wohnzimmer ausgelöst wurde. Das gilt auch für die Haftung.

Bei Angriffen über das Home Office ist ähnlich wie bei für die Firma genutzten Privatgeräten (BYOD): Schäden an Firmengeräten durch den ins Büro mitgebrachten USB-Stick sind grundsätzlich gedeckt. Schäden fürs Unternehmensnetzwerk durch den in der heimischen Küche genutzten Firmen-Laptop ebenfalls.

Das gilt grundsätzlich sowohl für Cyber-Risiken wie für die Haftpflicht. Natürlich kommt es auf die genauen Versicherungsbedingungen an.

Außenversicherung

Nicht versichert sind dagegen die privaten Geräte der Mitarbeiter, sowie externe betriebliche Geräte. Letzteres gilt zumindest dann, wenn deren Standort im Wohnzimmer des Arbeitnehmers liegt und im Versicherungsvertrag nicht aufgeführt ist.

Abhilfe schaffen kann eine sogenannte Außenversicherung.

Oft lassen sich Versicherer mit sich reden. So konnten wir erreichen, dass die Deckung der Elektronikversicherung eines acant-Kunden von der stationären Computer-, Büro- und Kommunikationstechnik in den Büroräumen auf das Home Office der Mitarbeiter ausgedehnt wurde. Der Kunde erhielt also quasi eine Außenversicherung in Höhe der Versicherungssumme. Wohlgemerkt: ohne zusätzliche Prämie!

Was wir von acant jetzt für Sie tun können

  • Wir überprüfen für Sie, welchen Versicherungsschutz Ihr Unternehmen momentan hat. Sind Cyberangriffe auf Mitarbeiter gedeckt? Sie übermitteln uns Ihre Policen, wir geben Ihnen die Antwort. Kostenlos, versteht sich.
  • Außerdem loten wir mit Ihnen zusammen aus, wie Sie zu Cyber-Versicherungsschutz für Ihre Home-Office-Arbeiter kommen. Das kann durch Deckungserweiterung oder eine neue Police geschehen. Wir legen Ihnen sinnvolle und günstige Angebote vor, Sie wählen aus. Übrigens: acant vermittelt unabhängig von den Versicherern.

Interesse? Fragen? Sie erreichen uns unter 49 (0)30 863 926 990 oder per Kontaktformular.

Faktor Mensch in der IT-Sicherheit - Symbolbild von User 024-657-834 via Pixabay

Einfallstor Großhirnrinde: Der Faktor Mensch in der IT-Sicherheit

Technik ist prinzipiell beherrschbar, der Faktor Mensch eher nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn sich niemand Gedanken darum gemacht hat.

Und deshalb sind die Probleme der IT-Sicherheit in der Theorie oft im Wesentlichen gelöst – und in der Praxis ein großes Desaster.

So könnte man einen Vortrag auf den Punkt bringen, den Linus Neumann, einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs, auf dem CCC-Kongress Ende Dezember in Leipzig gehalten hat.

Die Präsentation gibt es auf Youtube. Das Anschauen kostet fast eine Dreiviertelstunde Lebenszeit. Aber es lohnt sich. Weil einige Aspekte des täglichen IT-Risikos mal aus ganz ungewohnter Perspektive geschildert werden. Außerdem ist es erstaunlich unterhaltsam und man versteht alles Wesentliche auch ohne IT-Fachwissen.

„Hirne Hacken“: Linus Neumann vom CCC zum Mensch als (Unsicherheits-)Faktor in der IT-Sicherheit

Einige der Erkenntnisse aus dem Vortrag

  • Die IT-Sicherheit liefert seit Jahren keinen wirklichen Fortschritt bei den immer gleichen Angriffsrisiken, z. B. Betrügereien oder Schad-Makros in Office-Dateien.
  • Selbst Experten werden immer wieder Opfer. (Faktor Mensch halt.)
  • Das Problem untauglicher Passwörter ist nicht dadurch auszurotten, dass man den Leuten die Verwendung möglichst langer, schwer zu erratender unterschiedlicher Passwörter predigt. Das tun die meisten trotzdem nicht.
  • Die Art und Weise, wie Microsoft Word auf die Gefahr durch bösartige Makros in zugeschickten oder heruntergeladenen Dateien hinweist, ist völlig untauglich. Gleichzeitig sind die Hinweise so gestaltet, dass sie eine unvorsichtige Reaktion leicht machen: ein großer Button, der die Makro-Ausführung ermöglicht.
  • Russischer Staatsbürger? Dann gibt es den rettenden Code nach Attacke eines Verschlüsselungstrojaners von den Cyber-Kriminellen für umsonst.
  • Kein Backup, kein Mitleid.
  • Wer Passwörter oder Zugangsdaten abfischen oder die Leute zum Installieren von Schadsoftware bringen will, muss Angst auslösen – oder eine Routine-Handlung.
  • Beim Risikomanagement auf Ebene der Unternehmensorganisation erhält das Social Engineering (gegen Menschen gerichtete Tricks) bei IT-Angriffen meistens selten genug Aufmerksamkeit.
  • Dabei gibt es Maßnahmen, um die Nutzer als IT-Sicherheitsschwachstelle weniger angreifbar zu machen. Eine solche Maßnahme sind Phishing-Scheinangriffe im Auftrag der eigenen Geschäftsführung mit anschließender Aufklärung. Hintergrund: Mitarbeiter entwickeln meist erst dann ein Bewusstsein für Phishing-Risiken, wenn sie selbst zum Opfer geworden sind.

Die Punkte sind unsere Wiedergabe, keine Zitate. Wir haben einige davon nach Hinweisen von Linus Neumann korrigiert oder zumindest präzisiert – danke für das Feedback. Und vielleicht sollte man noch hinzufügen, dass er in der Präsentation nicht nur Probleme anspricht, sondern auch Lösungen vorschlägt.

Apropos Mensch – es wird noch dieser Tweet zitiert …

Eine Cyberversicherung setzt genau beim Risiko Mensch an

Bleibt aus unserer Sicht noch der Hinweis: Genau deshalb ist eine Cyber-Versicherung gegen Schäden durch IT-Risiken ein wirklich sinnvoller Baustein für das Risikomanagement.

Der Cyber-Versicherungsschutz hängt nicht davon ab, dass Technik im Ernstfall auch funktioniert. Und er schützt selbst dann, wenn Menschen dumme Fehler machen.

Wie immer: Bei Fragen oder Anmerkungen kann man mit uns von acant einfach reden. Rufen Sie uns an: 0176 10318791.

Eine IT-Versicherung ist sinnvoll - Symbolbild, Foto Michal Jarmoluk via Pixabay

38 Prozent: diese Zahl belegt, dass sich eine IT-Versicherung lohnt

Mehr als ein Drittel der Unternehmen nimmt ihre IT-Versicherung auch in Anspruch

38 Prozent aller deutschen IT-Dienstleister mit einer IT-Versicherung haben diese schon einmal genutzt. Mit anderen Worten: Bei mehr als einem Drittel ist der Versicherungsfall eingetreten, und die Unternehmen haben davon profitiert, versichert zu sein.

Das Ergebnis beruht auf einer Umfrage, die Bitkom Research 2019 bei 305 mittelständischen IT-Dienstleistern durchgeführt hat.

Eine IT-Versicherung ist sinnvolles Risikomanagement

Eindrücklicher kann lässt es sich wohl kaum untermauern: IT-Risiken zu versichern ist betriebswirtschaftlich sinnvoll.

Es ist wie bei Kfz-Versicherungen: Selbst wenn diese nicht vorgeschrieben wären, sollte man sie trotzdem haben. Aus Sicht des Risikomanagements ist das Risiko eines Unfalls einfach zu hoch, um auf diesen Versicherungsschutz zu verzichten.

Beim Risiko eines Cyberangriffs, einer IT-Panne oder eines Datenverlusts gilt das heute genauso. Diese Bedrohung ist Teil der Unternehmensrealität. Zum Glück gibt es Cyberversicherungen, die Unternehmen vor den finanziellen Folgen effektiv schützen.

Wir beraten Sie gern – ausführlich und kostenlos

Interesse an einer IT-Versicherung? Bei acant wird individuelle Beratung großgeschrieben. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen. Rufen Sie uns an (030 863 926 990) oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

IT-Notfall - es brennt ... Foto: Thomas Wolter via Pixabay

Verhalten bei IT-Notfällen

Die IT-Notfallkarte

Vor einigen Monaten hat das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) eine kleine „IT-Notfallkarte“ veröffentlicht. Man kann sie dort herunterladen, ausfüllen und sie in Büros, Fertigungshallen, Werkstätten, Lagerräumen etc. aufhängen, neben den Hinweisen zum Verhalten im Brandfall oder bei Arbeitsunfällen.

„Verhalten bei IT-Notfällen“ – so sieht die IT-Notfallkarte des BSI aus.

Ganz wirkungslos ist die Kampagne offenbar nicht, denn ich bekomme das Kärtchen in letzter Zeit immer öfter zu sehen, zumindest am Bildschirm. Und das finde ich als Versicherungsmakler mit Schwerpunkt auf Versicherungen für technische und digitalen Risiken sehr gut – wie alles, das für mehr Problem- und Risikobewusstsein in Sachen Cyber-Bedrohungen sorgt.

Es ist absolut richtig, dass man IT-Notfälle als echte Bedrohung ins Bewusstsein rückt

Schließlich kann ein einziger falscher Klick dafür sorgen, dass ein Verschlüsselungstrojaner oder ein Hackerangriff die Existenz des Unternehmens gefährden, zumindest aber die Jahresbilanz verhageln.

Zur Vorbereitung auf den IT-Notfall gehört mehr als eine Notfallkarte

Trotzdem: Mit dem Aufhängen der Karte ist es nicht getan. Entscheidend ist, dass der Umgang mit IT-Risiken im Unternehmen auch gelebt wird und Vorbereitungen getroffen werden:

  • Die Mitarbeiter müssen Bewusstsein dafür entwickeln, dass Viren, Trojaner und Hacker den ganzen Betrieb lahmlegen können und eine einzige unvorsichtige Aktion dafür ausreicht.
  • Es muss tatsächlich eine Notfall-Nummer geben, die man jederzeit anrufen kann. (Existiert es eine solche Nummer bei Ihnen?)
  • Die Mitarbeiter darf keine Scheu haben, sich dort zu melden. Auch dann nicht, wenn er nicht genau weiß, ob wirklich ein Notfall vorliegt.
  • Er muss dem Administrator sofort sagen können, an welchem Gerät er gerade arbeitet. Es braucht also eine eindeutige Kennzeichnung (gibt es vermutlich), und der Mitarbeiter muss die auch sehen können (den internen Host-Namen, eine Inventarnummer etc.)
  • Außerdem sollten die Mitarbeiter wissen, was bei akutem Verdacht auf eine Virus- oder Trojaner-Infektion zu tun ist. (Das Gerät muss vom Netz: sofort LAN-Kabel ziehen und/oder WLAN-Router aus. Wenn möglich, Screenshots machen oder den Bildschirm mit dem Handy fotografieren. Dann das Gerät direkt ohne Herunterfahren ausschalten – und ausgeschaltet lassen. Notieren, was man gerade gemacht hat, in welchem Programm, mit welcher Datei, mit welchem Kommunikationspartner etc.)

Viele Cyber-Versicherer bieten eine Notfall-Hotline mit IT-Expertenrat

Gut, wenn man versichert ist: Viele Cyberversicherer haben eine Notfallnummer für ihre Versicherten, rund um die Uhr und an jedem Tag mit IT-Experten besetzt. Außerdem bieten sie in der Regel vorbereitete Notfallpläne, damit klar ist, was zu tun ist und wer informiert werden muss. Drittens haben viele Versicherungsgesellschaften Experten in Bereitschaft, die sich im Ernstfall vor Ort um Schadensbegrenzung und Notfallmaßnahmen kümmern: IT-Fachleute, Krisen-PR-Experten und Juristen. (Das macht für den Versicherer Sinn, er will ja den Schaden begrenzen, den er bezahlen muss.)

Interesse an den Leistungen und Kosten der verschiedenen Cyber-Versicherungen?

Wir bei acant sind keine Experten für Erste Hilfe bei IT-Notfällen. Aber wir wissen genau, wie man Ihr Unternehmen am besten dagegen versichert. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht – wir beraten Sie gern.

Cyber-Versicherung - für wenn es brennt in der IT. Foto: Myriam Zilles via Pixabay

„Brauchen wir eine Cyber-Versicherung?“

Die Fragen hören wir oft. Doch die Fakten sprechen für sich.

„Braucht mein Unternehmen wirklich eine Cyber-Versicherung?“

Ja. Genau, wie jedes Holzhaus eine Feuerversicherung braucht.

 Dieser Vergleich ist nicht übertrieben. E-Mail, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Steuerung – praktisch alles ist heute digital. Das schafft gewaltige Angriffsflächen, in so gut wie jedem Unternehmen. Ein Funke genügt, um das Holzhaus zu vernichten. Ein unvorsichtiger Klick eines Mitarbeiters, eine unentdeckte Sicherheitslücke genügt, um Ihr komplettes Unternehmen lahmzulegen.

  • Wie lange ist bei Ihnen der Betrieb unterbrochen, wenn sämtliche Daten im gesamten Unternehmen plötzlich verschlüsselt und nicht mehr lesbar sind? Alle E-Mails, alle Zahlungsvorgänge, alle Personaldaten, alle Kundenadressen etc. etc.? Wenn alle Informationen wiederbeschafft, alle Systeme neu installiert werden müssen?
  • Geraten personenbezogene Daten in die falschen Hände, muss jeder einzelne Betroffene benachrichtig werden – und jeder kann Schadenersatz fordern – ehemalige Kunden, Interessenten, frühere Geschäftspartner und Mitarbeiter, alle, deren Namen, Adressen oder Zahlungsdaten gestohlen wurden. Von Bußgeldern und dem Imageschaden haben wir da noch gar nicht gesprochen. Genauso wenig wie von den Kosten für IT-Notfallexperten, PR-Krisenberater und spezialisierten Anwälten.
  • Schließlich sind da noch die Eigenschäden nach IT-Fehlfunktionen und Cyberangriffen: Sachschäden durch Fehlsteuerung zum Beispiel oder Vertragsstrafen durch Software-Fehlfunktionen.

Diese Schäden lassen sich allesamt versichern. Angesichts des Risikos eine sehr sinnvolle Option.


„Schutz vor Cyber-Angriffen? Unsere IT-Leute sind da Experten“

Eine Brandschutzversicherung ist auch dann sinnvoll, wenn man Feuerlöscher hat (und umgekehrt).

Technische Schutzmaßnahmen (Virenschutz, Firewall, regelmäßige Aktualisierungen etc.) sind unverzichtbar. Aber Technik kann das Risiko nie auf null absenken – schon weil der Mensch bei vielen Cyberangriffen die entscheidende Schwachstelle darstellt. Im Gegenteil. Versicherung und konkrete Schutzmaßnahmen sind keine Alternativen, sie ergänzen sich gegenseitig.

Eine Cyber-Versicherung fängt das unvermeidliche Restrisiko auf.

„Gemessen am Risiko ist eine Cyber-Versicherung doch viel zu teuer“

Nein, im Gegenteil: Die Versicherungskosten liegen in der Regel bei maximal einem Promille des Jahresumsatzes.

Im Verhältnis zu den Versicherungskosten und dem Schadensrisiko ist es betriebswirtschaftlich absolut sinnvoll, Cyber-Risiken zu versichern. Es gibt unterschiedliche Policen mit unterschiedlichen Versicherungsbedingungen. Doch in aller Regel beträgt die Versicherungsprämie nicht mehr als maximal ein Promille des Jahresumsatzes. Nur bei Kleinunternehmen oder besonders gefährdeten Unternehmen liegen die Versicherungskosten regelmäßig etwas höher.

Im Gegenzug bietet die Cyber-Police einen breiten Querschnitt an Versicherungsleistungen: Sie deckt Personen- und Sachschäden ab, die durch IT-Sicherheitsverletzungen entstehen, aber auch die Schadenersatzpflicht, die daraus resultiert. Zudem ist in vielen Policen Rechtsschutz enthalten. Außerdem stellen die Versicherer im Schadensfall oft eine Art schnelle Eingreiftruppe bereit: IT-Experten, spezialisierte Rechtsanwälte und Leute für Krisen-PR, die dann sofort helfen.

Cyber-Versicherungsschutz ist nicht teuer. Jedenfalls dann nicht, wenn der Versicherungsvertrag zum Unternehmen passt.

„Wer sich gegen Cyber-Angriffe versichert, kümmert sich automatisch weniger um IT-Sicherheit, oder nicht?“

Wird ein Holzhausbesitzer mit Feuerversicherung automatisch nachlässiger im Umgang mit offenen Flammen?

Wer eine Cyber-Versicherung abschließt und dann die Vorsicht im Internet aufgibt, schadet vor allem sich selbst. Eine Cyber-Versicherung abschließen und dann auf vernünftige Passwörter verzichten, das ist wie die Haustür offen lassen, weil man gegen Einbruchschäden versichert ist. Die Versicherungsgesellschaft stört das weniger – sie leistet dann einfach nicht.

Der Abschluss einer Cyber-Versicherung zeigt gerade, dass man sich der digitalen Bedrohungen bewusst ist.

Die Cyber-Versicherung ist eine sinnvolle Antwort auf ein akutes Risiko

Die Bedrohung durch Hacker, Viren und Trojaner lässt sich nicht mehr ignorieren: Die Frage ist nicht ob, sondern wann ein Unternehmen betroffen ist.

Gleichzeitig werden Datenschutz- und Compliance-Anforderungen immer strenger.

Eine Cyber-Versicherung bietet in dieser Situation auf ähnliche Art Schutz wie eine Krankentagegeld-Versicherung für die Arbeitsfähigkeit von Selbstständigen: Sie kann den Ausfall nicht verhindern. Aber sie sorgt dafür, dass die wirtschaftlichen Folgen beherrschbar bleiben.

Wir von acant sind Experten für Cyber-Versicherungsschutz. Rufen Sie uns an: Wir beantworten Ihre Fragen. Kostenlos und ausführlich.

Schwachstelle Fenster Versicherungsfall - - Foto von Анастасия Гепп via Pixabay

Ausgesperrt? Aber nicht lange …

Ausgesperrt – und der Schlüssel ist in der Wohnung? Eine vertrackte Situation. All oft leichter lösen lässt als gedacht – zu leicht, aus Sicht der Versicherungsbedingungen.

Und schon ist man drin

Sie gehen aus der Wohnung und ziehen die Tür zu. Dann fällt es Ihnen ein: Der Schlüssel ist noch drin. Ärgerlich, nicht wahr?
Aber vielleicht haben sie ja Glück, und irgendwo ist ein Fenster oder die Balkontür gekippt. Das reicht schon:

Oder Sie ersparen sich die Kletterei. Wenn Sie nicht gerade eine selbstverriegelnde Tür haben, reicht in der Regel eine Fahrradspeiche, ein fester Draht, oder ein krummes, aber festes Stück Plastik, z. B. von einer Cola-Flasche. Damit kriegt man eine Tür auf, die nur zugezogen wurde. Sehen Sie selbst:

Und wo ist das Problem?

Das Problem besteht darin, dass auf die Art auch Einbrecher schnell drin sind. Und wenn Sie es denen zu einfach machen, dann droht doppelter Schaden: Dann kommt die Versicherung nicht für die Einbruchsschäden auf. Wegen Fahrlässigkeit. Das gilt auch für die altbekannte Sache mit dem Schlüssel unter dem Fußabtreter oder unter dem Blumentopf neben der Tür.

Und am Rechner?

Aussperren kann man sich bekanntlich auch vom Computer, oder Smartphone, oder aus der Banking-App, oder all den anderen digitalen Dingen, für die man ein Passwort oder eine PIN braucht. Deshalb gibt es dort das Gegenstück zum Schlüssel unterm Blumentopf: den Klebezettels am Schreibtisch.

Aber damit ist im Falle eines Falles der Versicherungsschutz ebenfalls dahin.

Lieber einmal fürs Öffnen zahlen als auf dem Einbruchsschaden sitzen bleiben

  • Mit den Tipps oben sparen Sie sich den Schlüsseldienst. Wenn Sie jedoch beim Gehen Fenster gekippt lassen und die Tür nur zuziehen, sparen Sie Ihrer Versicherungsgesellschaft Geld. Die muss ja dann nicht leisten, falls jemand einbricht.
  • Ganz ähnlich ist es mit Passwörtern, die auf PostIt-Zetteln notiert neben dem Gerät kleben. Weg damit!
  • Und schließlich: Solche Fahrlässigkeit ist auch bei Unternehmensversicherungen nicht gedeckt. Deshalb: Sind Sie sicher, dass niemand von Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leichtsinnig ist?

Übrigens: Wenn Sie wissen wollen, was Ihre Versicherungsbedingungen sonst noch ein- bzw. ausschließen, dann fragen Sie uns. Wir von acant verstehen das Kleingedruckte, und übersetzen es gern für Sie in normales Deutsch.